Niners kehren mit Sieg nach Hause

Mit einer grandiosen Leistung im zweiten und dritten Viertel von Worenz und Co konnten die Niners von ihrem Auswärtsspiel beim LTi Lich mit einem 93:77-Sieg heimkehren.

Durch den ersten Triumph in fremder Halle seit über zwei Monaten festigten die BV-Hünen ihren achten Tabellenrang. Im ersten Viertel war der letztlich souveräne Sieg noch nicht abzusehen.

„Wir haben den Start etwas verschlafen und zudem versenkte Johannes Lischka einige schwere Würfe“, zollte Mirolybov dem Licher Ausnahmetalent Respekt. Lischka war mit 23 Punkten und 13 Rebounds erneut bester LTi-Akteur. Unter seiner Führung erarbeitete sich der Gastgeber zwischenzeitlich einen Acht-Punkte-Vorsprung.

Dank guter Reboundarbeit und sicheren Freiwürfen verkürzten die NINERS bis zum Viertelende aber wieder auf vier Zähler (18:22).   Der zweite Spielabschnitt begann mit einem furiosen 10:0-Lauf für Chemnitz. Die BV-Korbjäger schienen sich gerade etwas absetzen zu können, als die Schiedsrichter ein unsportliches und ein technisches Foul gegen Dustin Pfeifer aussprachen.

Lich verwandelte alle vier Freiwürfe, den folgenden Angriff und nach einem missglückten Dreier von Worenz erhöhte Lischka gar auf 33:28 für den Gastgeber. Mirolybov nahm umgehend eine Auszeit. Daraufhin präsentierten sich die NINERS wieder konzentrierter und eroberten schnell die Führung zurück.

Beim Pausenstand von 45:41 für Chemnitz war die Partie aber weiter offen. Mit intensiver Verteidigung im 3.Viertel wurden leichte Würfe der Hessen fast durchgehend verhindert und auf der Gegenseite nutzten die NINERS ihre Chancen eiskalt aus. Besonders Baker und Harbut konnten sich auszeichnen, erzielten zusammen 14 Punkte im dritten Viertel und zeigten beide insgesamt ihre beste Saisonleistung im BV-Dress.

Folgerichtig bauten die Chemnitzer ihren Vorsprung immer weiter aus und bei der 76:51-Führung nach 30 Minuten war die Partie quasi entschieden.  Der Hunger des Mirolybov-Teams schien indes noch nicht ganz gestillt. Rodney Scruggs eröffnete den Schlussabschnitt per Dreier, Andi Worenz dunkte einhändig über Lischka hinweg und Nikita Khartchenkov schraubte die Führung vom Perimeter gar auf 31 Zähler. 

„In all den Jahren zweite Liga haben wir noch nie so souverän in Lich gewonnen“, war der mitgereiste Vereinspräsident Detlef Müller hoch zufrieden und Mirolybov verteilte ein kleines Sonderlob an seinen Kapitän Worenz: „Andi hat vorn und hinten einen tollen Job gemacht. Der Sieg ist aber ein Verdienst des gesamten Teams. Wir haben eine gute Woche hinter uns, müssen jedoch weiterhin hart arbeiten, wenn wir erfolgreich bleiben wollen.“

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