Niners lösen Pflichtaufgabe

Am Samstagabend haben die Chemnitzer Niners souverän bei Tabellenschlusslicht Mainz mit 97:70 gewonnen und verteidigen damit ihren 2. Platz.

Auch alle anderen Spitzenteams konnten an diesem Wochenende Siege einfahren, so dass es im Aufstiegskampf weiter eng zugeht.

Dennoch könnte der Erfolg in Mainz ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu größeren Zielen gewesen sein, überzeugten die Niners doch im Teamplay und Ausgeglichenheit.
Alle zehn eingesetzten Spieler konnten sich durch Korberfolge auszeichnen und 23 erfolgreiche Assists sprechen für ein ausgeprochen gutes Zusammenspiel. Kritikwürdig waren dagegen die 23 Ballverluste und durchschnittliche Freiwurfquote von 62,5%.
 
Ihren zweithöchsten Saisonerfolg erspielten sich die BV-Basketballer unter lautstarker Unterstützung der mitgereisten Chemnitzer Anhänger bereits zu großen Teilen im 1. Viertel. Mit harter Defense, Reboundstärke und guter Treffsicherheit wurde in den ersten zehn Minuten eine beruhigende 31:13-Führung erspielt.
Besonders lobenswert war sicherlich der Umgang mit der eigenen Favoritenrolle. So ließen die 99ers von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Parkett als Sieger verlassen würde.

Im 2. Spielabschnitt schalteten die Chemnitzer Korbjäger einen Gang zurück und angesichts der hohen Führung bekamen die Bankspieler bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie viel Einsatzzeit. In der Defensive hatte dies noch keine Auswirkungen und die Niners konnten Mainz bei guten 15 Punkten halten. Doch leider gingen im Gegenzug der Spielfluss und die Treffsicherheit etwas verloren. Das Resultat waren mäßige 17 Punkte in diesem Viertel und so ging es mit einer 48:28-Führung der 99ers in die Halbzeitpause.

Den sicheren Vorsprung nutzte Cheftrainer Mike Smith, um der 2. Reihe weiterhin viel Spielzeit zu geben und einige neue Systeme auszuprobieren. Dass dabei nicht immer alles perfekt läuft, ist nahezu zwangsläufig. Auf der anderen Seite zeigte nun auch Mainz, dass sie sich in eigener Halle nicht völlig wehrlos abschießen lassen wollten. So kam der Underdog im 3. Viertel noch einmal bis auf elf Punkte heran, ehe Chemnitz die Zügel wieder etwas anzog.

Mit 67:47 ging es in das letzte Viertel und gleich zu Beginn konnten die Niners einige schnelle Körbe erzielen. Die magische 100-Punkte-Marke schien wieder greifbar und so legte Chemnitz nun sichtbar mehr Wert auf die Offensive. Es entwickelte sich ein rasanter Schlagabtausch beider Teams mit einigen schönen Korberfolgen. Leider fehlten den 99ers am Ende vier Punkte und so stand ein 96:70-Erfolg zu Buche.
Trotzdem resümierte Kapitän Carl Mbassa ohne Wehmut: „Gewonnen ist gewonnen und jetzt geht es gegen Nördlingen!“

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