NINERS verlängern mit Schreier

Nicht nur sportlich läuft es bei Zweitliga-Basketballern des BV Chemnitz 99 momentan rund.

Auch abseits des Parketts gibt es positive Meldungen zu vermelden.

Die BV Chemnitz 99 und Cheftrainer Felix Schreier einigten sich auf eine Vertragsverlängerung für die nächsten beiden Jahre inklusive einer Option auf eine dritte Spielzeit. Darüber hinaus beerbt der bisherige Geschäftsstellenleiter Rayk Lorz den scheidenden Wolfgang Leibiger als Geschäftsführer der NINERS Chemnitz GmbH.

„Felix Schreier hat in seiner ersten Saison als Headcoach alle Erwartungen übertroffen und zudem bewiesen, dass man auch in jungen Jahren eine Profimannschaft souverän führen kann. Darüber hinaus bringt er als gebürtiger Chemnitzer und BV-Eigengewächs die richtige Identifikation mit dem Verein mit. Deshalb wollen wir ihm die Chance geben, sich selbst und die Mannschaft in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln und sind fest davon überzeugt, dass er dies erfolgreich umsetzen wird“, nennt NINERS-Präsident Detlef Müller die wichtigsten Gründe für die vorzeitige Vertragsverlängerung.
 
Sehr erfreut äußert sich auch Schreier selbst über den neuen Kontrakt: „Ich hätte mir im letzten Sommer nicht erträumen lassen, dass meine erste Saison als Cheftrainer gleich so gut verläuft. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich jetzt die Chance bekomme, hier in meiner Heimat langfristig etwas aufzubauen und hoch motiviert, das Vertrauen der Vereinsführung mit engagierter Arbeit zu rechtfertigen.“

Der 22-jährige Schreier wird zudem im Sommer die Trainer A-Lizenz erwerben.

Und auch beim Amt des Geschäftsführers der NINERS Chemnitz GmbH, welche den professionellen Spielbetrieb in der 2. Bundesliga organisiert, gibt es Veränderungen.

Rayk Lorz tritt ab sofort die Nachfolge des sich im Herbst zurückgezogen Wolfgang Leibiger an. Der 33-Jährige Lorz ist bereits seit 2007 Geschäftsstellenleiter der BV Chemnitz 99 und leitet daher schon längere Zeit das operative Tagesgeschäft.

„Zunächst einmal möchte ich mich im Namen des gesamten Vereins bei Wolfgang Leibiger für sein großes Engagement während der vergangenen Jahre bedanken. Er hat die Entwicklung der NINERS wesentlich unterstützt und vorangetrieben. Deshalb bin ich froh, dass er uns im Hintergrund weiter erhalten bleibt und sein Ausscheiden keinen Einfluss auf unsere Partnerschaft mit der Erzgebirgsbahn hat. Als Nachfolger haben wir uns einvernehmlich für Rayk Lorz entschieden. Er kennt den Verein aus dem Effeff und hat gerade in den letzten Monaten viele positive Entwicklungen mit angeschoben. Außerdem setzen wir auch in diesem Bereich vereinsintern auf Kontinuität“, erläutert Detlef Müller diese Personalentscheidung.

Zudem entschlossen sich die Gesellschafter und Vereinsverantwortlichen des BV Chemnitz in diesem Jahr keinen Antrag auf eine BBL-Lizenz zu stellen. Vielmehr soll in der kommenden Spielzeit die positive Entwicklung bei den NINERS im strukturellen und finanziellen Bereich in der 2. Basketballbundesliga ProA fortgesetzt werden.

Gründe dafür sind laut Vereinsangaben unter anderen die Auflagen der Basketball-Bundesliga wie beispielsweise der Mindestetat von einer Million Euro, eine Halle mit wenigstens 3.000 Plätzen, Nachwuchsmannschaften in den deutschlandweiten Spielklassen JBBL und NBBL, ein festangestellter Pressesprecher und vieles mehr sind für die BV Chemnitz 99 aktuell nicht zu realisieren.