NINERS wollen Auswärtsweste weiß halten

Fünfmal trat die BV Chemnitz 99 in dieser Saison zu Pflichtspielen auswärts an – im Pokal in Nürnberg, München und Ehingen, sowie im Ligabetrieb bei Schalke und Karlsruhe.

Fünfmal verließen die sächsichen Korbjäger als Sieger das Parkett. Am kommenden Sonntag steht nun der nächste Auftritt in fremder Halle an. Diesmal geht es in das 450 Kilometer entfernte Heidelberg und auch beim dort beheimateten USC wollen die NINERS unbedingt gewinnen.

Dennoch weiß der Übungsleiter Loibl, unter dem Chemnitz in die Erfolgsspur zurückgefunden hat, dass sein Team vor keiner leichten Aufgabe steht.

Bislang kassierten die Neckarstädter in fünf Ligaspielen fünf Niederlagen und belegen momentan den letzten Tabellenrang, während die NINERS mit Platz 6 erfreulicherweise deutlich über den eigenen Erwartungen liegen.

Dennoch oder gerade deshalb ist Loibl darauf bedacht, jetzt nicht nachzulassen. Was passiert, wenn die NINERS nicht am Limit spielen, hatte man am ersten Spieltag bitter erfahren müssen. Anfang Oktober setzte es gegen Lich eine 82:90-Niederlage.

Die knappen Niederlagen gegen Bremen (76:80) und in Cuxhaven (77:86) beweisen, dass der USC sehr wohl in der ProA mithalten kann. Besonders Heidelbergs erste Fünf ist nicht zu unterschätzen. Sowohl die US-Boys Beran, Hodges uns McNeil, wie auch die Deutschen Adeberg und Komarek punkten in jedem Spiel zweistellig. Dass es nicht immer auf eine lange Bank ankommt, haben letzte Saison Cuxhaven und kürzlich erst Kirchheim bewiesen.

Verzichten muss der BV-Trainer dagegen auf Rodney Scruggs, der weiterhin an einer Innenbanddehnung im Knie laboriert. Trotzdem macht der Österreicher Andi Worenz deutlich: „Auch ohne Rod sind wir gut genug besetzt, um in Heidelberg gewinnen zu können.“

TERMINE: USC Heidelberg – BV Chemnitz 99, Sonntag, 02.11.08, 17:00 Uhr, Heidelberg