Notfallübung auf dem Hauptbahnhof

Großalarm am Dienstagmorgen auf dem Hauptbahnhof von Chemnitz.

Nach eigenen Aussagen probten Bundespolizei und Feuerwehr den Ernstfall, ein Zug geriet bei der Einfahrt in den Bahnhof in Brand. Für die Helfer ging es nun vor allem um die Rettung der 20 Personen in den Waggons, unter ihnen waren auch die beiden Brandstifter. Mit dieser Übung trainieren die Einsatzkräfte die mögliche Katastrophe, gilt es doch wichtige Fragen für den Ernstfall zu klären.

Interview Torsten Henkel – Bundespolizei Chemnitz

Die richtige Koordination bei der Übung war gefragt, doch nicht alles klappte gleich beim ersten Mal. Doch das ist ja Sinn und Zweck einer Übung, sie soll Schwachpunkte aufdecken.

Interview Torsten Henkel – Bundespolizei Chemnitz

Ziel der Übung war es, einen Massenanfall von Verletzten unter Führung einer Einsatzleitung zu proben, so der offizielle Wortlaut. Für Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sicher kein Alltagsgeschäft, doch es geht um das schnelle und unproblematische Eingreifen und vor allem um die Zusammenarbeit im Ernstfall. Denn die kann, wenn sie richtig läuft, Menschenleben retten, das Hauptziel einer jeden Übung.

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