Anzeige Nur Hamburger und Saarländer haben im Bundesvergleich weniger Angst vorm Zahnarzt als Sachsen

Bei einer repräsentativen Umfrage zeigte sich jüngst, wie viele Sachsen unter Angst vor dem Zahnarzt leiden. Allein Menschen aus Hamburg und dem Saarland leiden noch häufiger unter der sogenannten Dentalphobie. Doch wodurch wird diese Angst ausgelöst und wie ist es möglich, sie zu lindern? Wir haben uns genauer mit diesem Thema beschäftigt.

Tatsächlich kennen viele Menschen das Gefühl des Unwohlseins, wenn es an die Behandlung beim Zahnarzt geht. Dass es sich dabei um eine herbeigesehnte Art der Beschäftigung handelt, dürfte wohl kaum jemand bestätigen. In der Vergangenheit wurde das medizinisch anerkannte Problem, das damit in Verbindung steht, aber sehr häufig vergessen. Doch inzwischen gibt es Belege, die die klaren Zusammenhänge noch einmal unter Beweis stellen. Demnach handelt es sich um eine Phobie, die in unterschiedlicher Intensität auch auf das körperliche Befinden der Betroffenen ausschlagen kann. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sie sich nicht mehr trauen, ihren Zahnarzt für eine Behandlung zu kontaktieren, die oft dringlich erforderlich wäre.

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Weit verbreitet in Sachsen

Die repräsentative Umfrage, die nun die Intensität des Problems in Sachsen deutlich unter Beweis stellte, und auf www.zahnzusatzversicherungen-vergleich.com zu finden ist, trug nun ihren Teil zur objektiven Betrachtung des Problems bei. 1.029 Teilnehmer wurden befragt und vielen davon wurde im Anschluss eine Dentalphobie in ganz unterschiedlicher Form bescheinigt. Neben den mentalen Symptomen, die dabei eine Rolle spielen, können zum Teil auch körperliche Erscheinungsformen zutage treten. Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, sich dem Problem frühzeitig zu stellen, um mögliche Langzeitschäden zu verhindern. Im Saarland sind es z.B. 36 %, in Bayern 49% und in Hamburg 35%.

Die Symptome der Dentalphobie

Doch woran ist nun eine Dentalphobie zu erkennen? Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um die kleine Nervosität, die nahezu jeder spürt, der sich auf den Behandlungsstuhl setzt. Vielmehr durchleiden Angstpatienten regelrechte Qualen, die meist schon lange vor dem eigentlichen Termin einsetzen. Bisweilen sind diese Einflüsse so stark, dass es gar nicht mehr die Möglichkeit gibt, die Angst zu überwinden. Diese besondere Form der mentalen Herausforderung macht es somit möglich, die Angst vor dem Zahnarzt zweifelsfrei zu erkennen.

Während des ersten Stadiums haben viele Betroffene noch genug Kraft, um sich für die Behandlung beim Zahnarzt zu entscheiden. Schließlich sind sie sich selbst in der Regel über die Bedeutung der regelmäßigen Besuche beim Zahnarzt im Klaren. Im Laufe der Zeit sinkt dann allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer prophylaktischen Untersuchung oder gar zu einer Behandlung kommt.

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Zu Beginn sind die Folgen meist harmlos, da in den eigenen vier Wänden die Pflege der Zähne weiter eine Rolle spielt. In den kommenden Jahren oder gar Jahrzehnten verpassen Angstpatienten häufig entscheidende Gelegenheiten, um Zahnerkrankungen im Keim zu ersticken. Diese werden aufgrund der fehlenden Einsicht von keinem Zahnarzt erkannt. Bereits hier ist ein kritisches Stadium der Dentalphobie erreicht.

Die wahren Schwierigkeiten, die die Dentalphobie mit sich bringt, zeigen sich vor allem bei einem längerfristigen Zeithorizont. Kleine Entzündungen oder Karieserkrankungen weiten sich im Mundraum aus. Selbst ein sofortiger Besuch beim Zahnarzt würde nun nur noch die Gelegenheit bieten, den aktuellen Zustand zu sichern und Folgeschäden zu vermeiden. Doch den Angstpatienten fällt es nun immer schwerer, sich der Behandlung zu stellen. Denn zu der anfänglichen Angst tritt nun noch ein Gefühl der Scham, dass nicht schon früher entscheidende Schritte gegen die Erkrankungen unternommen wurden. Die Angst, vom Zahnarzt nur spöttisch oder verächtlich angesehen zu werden, zählt zu den Horrorszenarien, die sich viele Menschen in dieser Situation ausmalen. Am Ende führt die Dentalphobie demnach zu einem Teufelskreis, wie er sich ohne Hilfe von außen kaum mehr durchbrechen lässt. Aus diesem Grund braucht es dringend externe Impulse, um die Situation in den Griff zu bekommen. Ansonsten droht sich der gesamte Gesundheitszustand längerfristig zu verschlechtern, wobei die genauen Folgen kaum abzusehen sind und somit zunächst im Dunkeln bleiben.

Hilfe für Betroffene

Tatsächlich entwickelten sich in den vergangenen Jahren in Deutschland viele Hilfsangebote für Angstpatienten. Noch vor wenigen Jahren wurde die Problematik von vielen Seiten belächelt. Anstatt einen Blick auf mögliche medizinische Ursachen des Problems zu werfen, gerieten die Angstpatienten selbst mehr und mehr in den Blickpunkt. Es setzte sich dabei die Ansicht durch, sie wären selbst nur zu ängstlich und könnten die Hürde nicht meistern, der sich jeder Mensch zu stellen hat. Erst im Laufe der Zeit konnten objektive wissenschaftliche Studien zeigen, wie schwerwiegend die mentale Einschränkung in dieser Situation ist, die kaum unterschätzt werden kann. Ein erster Anker für Betroffene kann der Besuch bei einem spezialisierten Zahnarzt für Angstpatienten darstellen. Diese Mediziner wurden in besonderer Weise im Umgang mit besorgten Patienten geschult. Dadurch ist es möglich, noch behutsamer auf deren Wünsche und Sorgen einzugehen. Häufig sinkt dadurch die Hemmschwelle eines Besuchs deutlich. Allerdings stehen im Rahmen der ausführlichen Vorbereitung der Behandlung zusätzliche Kosten im Raum, wie sie nicht von jeder Krankenkasse übernommen werden. Der Zahnarzt selbst versucht zunächst über das Gespräch mit dem Patienten, seine Angst zu lindern. Weiterhin spielt die Erläuterung der einzelnen Behandlungsschritte oftmals eine große Rolle. Viele Angstpatienten leiden zusätzlich unter der Ungewissheit über die Behandlungsschritte. Geht ein Mediziner gezielt auf diese Sorge ein und erläutert den Sinn und Zweck einzelner Maßnahmen, kann dies viel Druck aus der Situation nehmen. Auch eine Therapie durch einen Psychotherapeuten bietet die Gelegenheit, sich der Wurzel des Problems zu nähern. In vielen Fällen sind es traumatische Erfahrungen aus der eigenen Kindheit, die schließlich für die Angstanfälle verantwortlich sind. Gelingt es in einer der Sitzungen, sich diesen Momenten mental zu nähern und sich näher damit zu befassen, so wird ihnen sehr häufig bereits aller Schrecken genommen und eine Behandlung ist wieder möglich.

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Erste Schritte aus der Angst

Um den negativen Kreislauf der Dentalphobie zu unterbrechen, ist es für Angstpatienten bedeutsam, sich den eigenen Sorgen früh zu stellen. Je früher es gelingt, diesen so wichtigen aber schwierigen Schritt zu wagen, desto eher lassen sich langfristige gesundheitliche Schäden verhindern. Die Zahl der Hilfsangebote, die hierfür zur Verfügung stehen, wuchs in den vergangenen Jahren stark. Ratsam ist es in jedem Fall, das eigene Projekt in einzelne kleine Schritte zu unterteilen, so gelingt es leichter, die eigenen Widerstände zu überwinden. Im Folgenden möchten wir beispielhaft einige Maßnahmen erläutern, die es möglich machen, den Kreislauf der Dentalphobie selbst zu verlassen. Über das Problem sprechen Bereits zu Beginn ihrer Erkrankung haben viele Betroffene nicht mehr die Möglichkeit, offen ihre Angstzustände zu reden. Hier spielt das bereits angesprochene Schamgefühl eine große Rolle, das es nicht möglich macht, offen mit dem Thema umzugehen. Wichtig ist es aus ganz unterschiedlichen Gründen, offen über die persönliche Problematik mit einer vertrauten Person zu sprechen. Einerseits gibt es dadurch die Möglichkeit, aus einem neuen Blickwinkel auf das Thema zu schauen. Meist haben sich die Gedanken der Betroffenen bereits so festgefahren, dass sich kaum mehr die Gelegenheit bietet, sie aus ihren Horrorszenarien zu befreien. Ein ausführliches persönliches Gespräch hilft dabei, diesen wichtigen Schritt aus der Krise zu meistern. Doch nicht nur Personen aus dem persönlichen Kreis des Vertrauens stellen hier gute Ansprechpartner dar. Zudem ist es möglich, sich gezielt mit einem Zahnarzt in Kontakt zu setzen. Viele Ärzte sind bereits in der Vergangenheit mit Angstpatienten in Kontakt gekommen und wissen daher, wie sie sich in der Situation zu verhalten haben. Dahinter verbirgt sich die Gelegenheit, viele Zweifel und Ängste auszuräumen, die vielleicht noch im Vorfeld bestanden. Unter dem Strich kann auch dadurch ein leichterer Umgang mit der Dentalphobie entstehen. In ganz Sachsen sind im Übrigen Ärzte zu finden, die sich für die Spezialisierung auf Angstpatienten entschlossen haben. Es sollte also kein Problem sein, eine entsprechende Offerte auch in der eigenen Nähe zu finden. Das Gespräch mit Betroffenen suchen In vielen Lebenskrisen hat sich das direkte Gespräch mit anderen Betroffen bereits als hilfreich erwiesen. Dahinter steckt die Möglichkeit, im direkten Kontakt zu erkennen, dass die Sorgen keine Angelegenheit sind, die nur im eigenen Leben Platz findet. Gleichzeitig lässt sich bei den Treffen noch einmal erkennen, wie viele Menschen tatsächlich vom Problem der Dentalphobie betroffen sind. Der direkte Austausch findet dabei meist in Gesprächskreisen statt, die speziell der Angst gewidmet sind. Die Teilnehmer haben während der Veranstaltung die Möglichkeit, den Austausch untereinander zu suchen und aus diesen Kontakten Kraft zu schöpfen. Es gilt als erwiesen, dass regelmäßige Besuche solcher Treffen einen wichtigen Teil zur Linderung der eigenen Ängste beitragen. Schon aus diesem Grund ist es in jedem Fall ratsam, diese Chance nicht verstreichen zu lassen, die sich meist auch in der eigenen Nähe bietet. Änderungen im Alltag In manchen Fällen sind Phobien, wie die Angst vor dem Zahnarzt, auch Indikator für ein weiter um sich greifendes Problem. Aus diesem Grund empfehlen Therapeuten immer wieder, die eigene Lebenssituation als Ganzes zu betrachten. Wie sieht es zum Beispiel mit der beruflichen Situation aus? Findet sich im Alltag noch genügend Zeit für die Familie und die eigenen Bedürfnisse? Kann eine Umstellung der Ernährung dazu beitragen, das eigene Wohlbefinden zu erhöhen und damit den mentalen Schmerz zu lindern? Auch gezielte Entspannung, wie sie zum Beispiel im Rahmen der Meditation möglich ist, kann einen wichtigen Teil zur Verbesserung der Bedingungen beitragen. Unter dem Strich gelingt es auf dieser Basis, eine Situation zu schaffen, in der die eigenen Ängste gar keine große Rolle mehr spielen.

Die Narkose als Ausweg

Blicken wir historisch auf den Besuch beim Zahnarzt, so lassen sich sehr schnell die Vorzüge unserer heutigen Situation erkennen. Wir befinden uns in einer Lage, in der die Behandlung selbst keine Schmerzen verursacht. Bereits die örtliche Betäubung, die für die meisten Eingriffe eingesetzt wird, lässt die Behandlung spurlos an uns vorübergehen. Dennoch können sich viele Menschen in Sachsen nicht über ihre ständigen Ängste vor dem Besuch in der Praxis erheben.

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Allein die Vollnarkose wird in vielen Fällen als Mittel angesehen, um die eigene Angst zu überbrücken und wieder eine geruhsamere Behandlung zuzulassen. Wer das Thema der Vollnarkose beleuchtet, stößt dabei schnell auf eine zentrale Abwägung. Auf der einen Seite ist mit der Narkose die Chance verbunden, den Patienten in aller Ruhe zu behandeln. Ein Eingriff durch den Zahnarzt ist in vielen Fällen dringend erforderlich, um weiter um sich greifende Erkrankungen im Mundraum zu unterbinden und ein gesundes Fundament für die Zukunft zu legen. Aus dieser Perspektive kann die Vollnarkose also einen Teil dazu beitragen, dass sich der Gesundheitszustand des Patienten dauerhaft verbessert. Auf der anderen Seite bleiben diverse Risiken bestehen, die nach wie vor mit der Vollnarkose verbunden sind. So gelingt es bei einem verschwindend geringen Anteil der Patienten nicht, die richtige Dosierung des Narkosemittels zu finden. Damit verbunden sind körperliche Auswirkungen, die bis zum Tod des Patienten führen können. Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit kann ein solches Restrisiko also nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Viele Zahnärzte raten daher von einer Behandlung unter Vollnarkose ab. Im Vorfeld ist es in jedem Fall notwendig, eine medizinische Anamnese durchführen zu lassen, um die Verträglichkeit der Narkose zu überprüfen. Weiterhin zeigen aktuelle Studien, dass eine Behandlung unter Vollnarkose sogar ein Weg aus der Dentalphobie sein kann. Die Patienten gewöhnen sich in diesem Rahmen an ein völlig neues Reizmuster. Sie verknüpfen nun die Zeit in der Praxis nicht mehr mit dem Anblick der Instrumente, dem Summen des Bohrers und der scheinbar so bedrohlichen Situation auf dem Behandlungsstuhl. Vielmehr trainieren sie sich automatisch ein neues Verhalten an. Dabei bleibt vor allem der verbesserte Gesundheitszustand im Gedächtnis, der durch die Behandlung erreicht werden kann. Bei besonders intensiven Ausprägungen der Dentalphobie wird die Vollnarkose deshalb vielleicht schon bald als Weg aus dem Teufelskreis des Patienten angesehen, der es Wert ist, ein gewisses Restrisiko in Kauf zu nehmen.

Ablenkung und Unterstützung

Inwieweit es möglich ist, die Situation während der Behandlung nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, hängt stark von der Herangehensweise des gewählten Zahnarztes ab. Manche Mediziner, die es verstehen, auf die Sorgen und Nöte der Angstpatienten einzugehen, bieten hierbei umfangreiche Möglichkeiten an, die den Patienten nach allen Mitteln unterstützen. Einerseits kann diese Unterstützung aus einem seelischen Beistand bestehen, der den Weg in die Praxis mitgeht. Dieser sorgt dafür, dass eine gewisse Ablenkung von der aktuellen eigenen Lage möglich ist. Ein Elternteil oder Freund, der mit in die Praxis geht, sorgt damit automatisch für eine gewisse psychische Entlastung, die in dieser Lage nur

von Vorteil sein kann. Auch das Hören von Musik während der Zeit der Behandlung erweist sich immer wieder als hilfreich. Damit steht die Chance in Verbindung, sich von der eigentlichen Arbeit des Zahnarztes gezielt abzulenken. Tatsächlich fällt es den meisten Patienten leichter, auf andere Gedanken zu kommen, wenn diese Flucht aus der Situation durch den Reiz der Musik gefördert wird. Es handelt sich somit um eine hilfreiche Chance, die viele Zahnärzte ihren Patienten inzwischen zur Verfügung stellen. Unter dem Strich liefert dies die Gelegenheit, die eigenen Ängste zumindest für einen kurzen Zeitraum zu überwinden und auf andere Gedanken zu kommen.

Die eigene Gesundheit stützen

Die meisten Angstpatienten sind sich darüber im Klaren, dass ihr Verhalten schlecht für ihre Gesundheit ist. Dennoch können sie sich in vielen Fällen nicht dazu durchringen, zu einem Zahnarzt zu gehen. Sollte es unter gar keinen Umständen und nicht einmal unter großen Mühen möglich sein, sich der Herausforderung des Besuchs in der Praxis zu stellen, so müssen andere Grundlagen geschaffen werden. Das Ziel lautet nun, durch eine möglichst umfangreiche Pflege der Zähne für deren Erhalt zu sorgen.

Dazu zählt zunächst einmal die regelmäßige Reinigung der Zähne, die mindestens zwei Mal pro Tag erfolgen sollte. Bereits für diese Prozedur sollte mehr Zeit eingeplant werden, um den Ausbruch von Karies womöglich zu verhindern. Auch die Ernährung bietet in der Regel einen Ansatzpunkt, um die Gesundheit der Zähne zu stützen. Säurehaltige Lebensmittel sollten nach Möglichkeit aus dem eigenen Speiseplan entfernt werden. Besonders gefährlich für die Zähne sind auch zuckerhaltige Snacks oder Getränke, die noch zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. 

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Wer auf diese Verhaltensmuster verzichtet, kann dadurch bereits ohne den Besuch bei einem Mediziner der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun. Natürlich kann ein solches Verhalten nicht als Ersatz für die Besuche beim Zahnarzt angesehen werden. Diese sind damit in keinem Fall überflüssig. Gibt es aber aufgrund einer stark ausgebildeten Form der Dentalphobie überhaupt nicht die Möglichkeit, in eine Praxis zu kommen, so handelt es sich zumindest um einen Ausgleich, der die Rahmen des Möglichen in geeigneter Weise ausnutzt. Schon darin verbirgt sich eine gute Chance, die eigene Gesundheit nach Möglichkeit zu stützen. Alles in allem ist die Dentalphobie in unserer Gesellschaft also ein weit verbreitetes Problem. Umso wichtiger ist es, dass ihr die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die sie sich tatsächlich verdient. In der Vergangenheit wurde auch medial sehr häufig der Fehler begangen, dass unzureichend auf den Standpunkt der Betroffenen eingegangen werden konnte. Häufig wurden sie mit ihrer Furcht regelrecht verurteilt. Neben dieser Form der Bagatellisierung spielt auch das Verschweigen der Problematik eine große Rolle. Auch aus diesem Grund ist die Hoffnung groß, die auf den neuen Erkenntnissen aus der Welt der Medizin ruht. Diese könnten in den kommenden Jahren zeigen, wie wichtig es ist, sich dem Problem der Dentalphobie anzunehmen. Während es sich zunächst nur um psychische Ursachen handelt, die sich scheinbar ohne große Mühe beseitigen lassen, treten im Laufe der Zeit auch körperliche Beschwerden hinzu. Mit diesen gilt es in der richtigen Weise umzugehen, um für die Patienten den Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sie sich während dieser Zeit befinden. Nur mit dieser Herangehensweise sind langfristige Erfolge möglich.