Nur noch Bieter im Verfahren zum Bau des Kraftwerks Mitte

“Jetzt tritt das Projekt in seine entscheidende Phase“, so Bürgermeister Dr. Ralf Lunau. “Mit dem Bieter werden zügig die Vertragsverhandlungen geführt, so dass wir Ende Mai ein Ergebnis haben.“ +++

Die STESAD GmbH führt derzeit im Auftrag Landeshauptstadt Dresden einen wettbewerblichen Dialog zum Kraftwerk Mitte durch. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, dass der vom Stadtrat beschlossene Neubau des Theaters Junge Generation und der Staatsoperette von einem Generalübernehmer realisiert wird. Für dieses Projekt hat der Stadtrat einen Kostenrahmen von 90,7 Millionen Euro festgeschrieben, der nicht zu überschreiten ist.

In der jetzigen Phase des Verfahrens waren noch drei Bieter vertreten. Diese haben im Februar Entwurfsunterlagen zur Vorprüfung eingereicht und im März ein sogenanntes indikatives Angebot abgegeben. Ein indikatives Angebot bedeutet, dass der Bieter sich dazu bekennt, ob sein Projekt im festgeschriebenen Kostenrahmen zu realisieren ist.

Am Ende der Prüfung aller drei eingegangenen Angebote steht nun fest, dass ein Bieter im wettbewerblichen Dialog verbleibt. Die beiden weiteren Bieter mussten aus dem Verfahren ausgeschlossen werden. Deshalb wurde eine für Freitag angesetzte Jury-Sitzung zur Bewertung der Entwürfe in gestalterischer, architektonischer und funktionaler Hinsicht abgesagt, da nur ein Entwurf im Verfahren verbleibt.

„Jetzt tritt das Projekt in seine entscheidende Phase“, erklärt Bürgermeister Dr. Ralf Lunau, der  die Lenkungsgruppe des Stadtrates über den Verfahrensstand informierte. „Mit dem Bieter werden zügig die Vertragsverhandlungen geführt, so dass wir Ende Mai ein Ergebnis haben. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir zu einem positiven Verhandlungsergebnis kommen, den Kostenrahmen halten und das Projekt realisieren können.“

Quelle: Landeshauptstadt Dresden