Nutzungskonzepte für Karl-Schmidt-Rottluff-Mühle

Die Karl-Schmidt-Rottluff-Mühle soll künftig ein Ort der Kunst werden.

Nachdem das denkmalgeschützte Gebäude erfolgreich vor dem Verfall gerettet werden konnte, hat ein Arbeitskreis jetzt erste Konzepte vorgestellt. So soll der Gebäudeteil, in dem sich die historische Mühlentechnik befindet als technisches Denkmal eingerichtet werden.

Im Gespräch ist außerdem eine Nutzung der Räume als voruniversitäre Einrichtung in Anbindung an die Kunsthochschule Dresden. Ziel ist es, junge Talente im Raum Westsachsen frühzeitig zu fördern und ihnen an historischer Stätte spezielle Angebote zu unterbreiten.

Interview: Egmont Elschner – Vorsitzender des Kulturbeirates

Nachdem die Stadt das denkmalgeschütze Gebäude vor zwei Jahren erwor-ben hatte, wurde die Mühle mit Hilfe von Mitteln des Konjunkturpaketes II saniert. 540.000 Euro wurden unter anderem in das Dach, die Fassade und die Fenster investiert.

Um auch das Innere der Mühle auf Vordermann zu bringen, muss nun ein Kosten – und Finanzierungsplan erarbeitet werden.

Hier hoffen die Initiatoren vor allem auf Fördermittel des Freistaates, sowie auf Spenden und Sponsoren. Bis die Visionen Realität werden können wird aber sicher noch etwas Zeit ins Land gehen.

Und auch die Frage, inwieweit das Wohnhaus des großen Expressionisten mit in die Pläne einbezogen werden kann ist bislang noch nicht geklärt.