Obdachlosenheim im Familienviertel? – SPD lädt am 1. Februar zur Anwohnerversammlung ein

Anlass der Versammlung sind die Pläne der Stadtverwaltung, das ehemalige Hostel “Die Boofe“ als Übergangswohnheim für wohnungslose Menschen zu nutzen. +++

Die Anwohner des Hechtviertels lädt die Neustädter SPD zu einem Treffen am kommenden Dienstag, dem 1. Februar 2011 um 19:00 Uhr in den St.-Pauli-Salon auf der Hechtstraße 32 ein. Anlass der Versammlung sind die Pläne der Stadtverwaltung, das ehemalige Hostel „Die Boofe“ als Übergangswohnheim für wohnungslose Menschen zu nutzen.„Wir ärgern uns, dass die Stadtverwaltung die Anwohner ignoriert“, erklärt die Neustädter Stadträtin Sabine Friedel.

„Die Entscheidung wird in den nächsten Wochen fallen, aber niemand hat bisher die Leute im Hechtviertel gefragt, was ihnen dabei wichtig ist.“Gemeinsam mit dem sozialpolitischen Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Richard Kaniewski will sie über die Pläne der Stadt diskutieren. „Die Zahl der Wohnungslosen steigt“, so Kaniewski.

„Deshalb wird ein weiteres Übergangswohnheim gebraucht. Der Standort im Hechtviertel ist geeignet. Aber mögliche Sorgen der Anwohner müssen dabei ernst genommen werden.“ Die vorgebrachten Anliegen und Wünsche wollen Friedel und Kaniewski in die Beratungen der Stadtratsgremien einbringen.Wichtig sei der SPD vor allem eine ausreichende Betreuung der Wohnungslosen. „Das darf keine reine Übernachtungsstätte werden“, fordert Kaniewski. „In der neuen Einrichtung muss Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden, damit vielen der Betroffenen wieder der Weg in eine eigene Wohnung gelingt.“

Quelle: SPD Dresden

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