Obdachlosigkeit in Dresden nimmt zu

Mehr Platz für Obdachlose in einem Übergangswohnheim gefordert! Infos dazu unter www.dresden-fernsehen.de. +++


Zu den Berichten über die steigende Anzahl von Wohnungslosen in Dresden erklärt Richard Kaniewski, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

“Die wachsende Anzahl von Wohnungslosen ist erschreckend. Ein Handlungsbedarf ist schon länger gegeben. Dass Dresden zu wenige Plätze für Wohnungslose vorhält, ist längst bekannt. Die Erweiterung der Kapazitäten alleine reicht nicht aus. Eine allumfassende Betreuung der Betroffenen muss weiterhin gewährleistet werden. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Beratungsangebote und Gewährleistungswohnungen sind dafür gute Rahmenbedingungen. 

Die Pläne, das ehemalige Hostel „Boofe“ zu einem Übergangswohnheim zu machen, zeigen, dass in Dresden großer Handlungsbedarf besteht. Im Zusammenhang mit der derzeitigen Prüfung des Standortes durch das Sozialamt erneuern wir unsere Forderungen: 

Wir sehen die Notwendigkeit eines weiteren Übergangswohnheimes in Dresden. Wir halten den Standort im Hechtviertel strukturell für einen der geeignetsten, aber mögliche Sorgen und Befindlichkeiten der Bewohner im Hechtviertel müssen ernst genommen werden. 

Die „Boofe“ kann als neues Übergangswohnheim in Dresden nur funktionieren, wenn damit keine Einschränkung bei anderen Leistungsangeboten einhergeht. Hilfe für Wohnungslose kann und darf nur allumfassend stattfinden. Deswegen verbietet sich eine Reduzierung der momentanen Leistungen oder die Einrichtung von reinen Übernachtungsstätten von selbst.“ 

Am Dienstag, den 1.2.2011 um 19:00 Uhr stellen die Stadtratsmitglieder Sabine Friedel und Richard Kaniewski auf einer Veranstaltung der SPD Dresden-Neustadt im St.-Pauli-Salon, Hechtstraße 32 die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit einem möglichen neuen Übergangswohnheim im Hechtviertel vor und fragen die Anwohner nach ihren Wünschen und Bedingungen.

Quelle: SPD-Fraktion

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar