Oberbürgermeister Hilbert zieht Halbzeit-Bilanz

Dresden - Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat die Hälfte seiner Amtszeit geschafft. Bei einer Pressekonferenz teilte er mit, welche Projekte in den letzten 3,5 Jahren umgesetzt wurden und was er in der zweiten Hälfte erreichen möchte.

Seine Herzensthemen, die er 2015 festgelegt hat, waren "Unabhängig für Dresdens Bürger", "Dresden - eine lebenswerte und wachsende Stadt", "Starke Wirt- schaft für ein starkes Dresden" und "Bildung und Wissen - unser größter Schatz". Diese Themengebiete hat er ausgiebig behandelt und die Entwicklungen der letzten Jahre vorgestellt.

 

Weitere Themen und Aussagen seitens Hilbert waren:

  • Bürgerentscheide werden nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein
  • Kulturpalast und Kraftwerk Mitte als attraktive Kulturzentren: mit Leben füllen, Kreativität Raum geben – und touristisch vermarkten
  • Breitensport weiter fördern und im Spitzensport unsere Stärken ausbauen
  • Kurze Wege für ältere Beine! Einkauf, Gesundheit und Kultur müssen weiter auf kurzen Wegen erreichbar sein
  • Maßnahmen an Gewässern stärken das ökologische Netz und sichern die Siedlungsstrukturen
  • Wachsende Wirtschaft = wachsende Stadt = Wohlstand für Dresden
  • Wirtschaft und Wissenschaft verzahnen: Wachstum sichern und viele anspruchsvolle Jobs in unserer Stadt ansiedeln
  • Innovationen und kreative Ideen fördern: Neuentwicklungen in der Stadt zeigen, Start-Ups fördern und Kreativen Raum geben
  • Ein hochmodernes Schul- und Kitanetz mit Platz für jedes Kind
  • Außerschulisches Angebot in Breiten- und Begabtenförderung ausbauen
  • Interkulturelle Fähigkeiten stärken: Austauschprojekte für Schulen in den Dresdner Partnerstädten verwirklichen

 

Sein Ausblick für die nächsten 3,5 Jahre stand unter dem Thema "Neue Heimat" mit den Schwerpunkten:

  • Kulturhauptstadt 2025
  • Pahlitzschhof, Jugendzentrum Trinitiatiskirche, Stadtteilzentrum Johannstadt
  • Festspielhaus Hellerau: UNESCO Weltkulturerbe und Sanierung Ostflügel
  • Entwicklung Lingnerstadt
  • Wohnbauflächen, auch Einfamilienhäuser
  • Schwimmhallen Prohlis und Klotzsche / Heinz-Steyer-Stadion
  • Fernsehturm
  • Parkentwicklungen und Bewegungsräume
  • Mobilität: autonomes und vernetztes Fahren, Intermodalität, Elektromobilität
  • Regionale Zusammenarbeit
  • Fusion DREWAG/ENSO
  • Verwaltungsmodernisierung (Verwaltungszentrum, Digitalisierung)
  • Krankenhäuser
  • Entwicklungszusammenarbeit (Brazzaville)

 

Die komplette Pressekonferenz gibt es demnächst auf Dresden Fernsehen.