Oberbürgermeisterin lehnt Kopie des „Nischls“ ab

Am Montag entschied Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, der Herstellung einer 1:1-Kopie des Marx-Monuments nicht zuzustimmen.

Sie sagte: „Wer tatsächlich Interesse an der Monumentalplastik hat, der muss nach Chemnitz kommen. Der Kopf ist ein Unikat und soll auch ein Unikat bleiben. Die Großplastik ist außerdem nur im Gesamtensemble mit der von Heinz Schumann gestalteten Schriftwand im Hintergrund und in dem die Skulptur umgebenden Stadtraum authentisch. Die beabsichtigte Replik aus Kunststoff in Münster wäre eine Darstellungsform, die abzulehnen ist.

Die Oberbürgermeisterin führt weiter aus, dass das Monument jeder Zeit in Chemnitz in seinem vollständigen – historischen wie künstlerischen – Kontext betrachtet werden könne. Dazu sind alle Münsteraner wie auch alle Besucher der „skulptur projekte münster 07“ herzlich eingeladen.

Die Entscheidung war notwendig geworden, weil das Kuratorium der Ausstellung in Münster aus Zeitgründen drängte.

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