Oberbürgermeisterin verurteilt die Serie von Brandanschlägen

Helma Orosz beurteilt die jüngsten Ereignisse als “beunruhigende Entwicklung, der wir nicht tatenlos zusehen dürfen“. Maßnahmen gegen diese Form von Gewalt sollen eingeleitet werden. Mehr dazu unter www.dresden-fernsehen.de +++

Die  Brandserie der vergangenen Tage bewertet Oberbürgermeisterin Helma Orosz  als sehr besorgniserregend: „Diese anscheinend politisch motivierten Anschläge sind eine beunruhigende Entwicklung. Ich werde mich persönlich über die Ermittlungen des Landeskriminalamtes informieren. Sollte sich der Verdacht  bestätigen, dass hier rechtsradikale Gruppen oder Einzeltäter am Werk waren,  müssen die demokratischen  Kräfte in der Stadt darauf eine friedliche aber wirkungsvolle Antwort  finden.“ 

Die Oberbürgermeisterin kündigte außerdem an, im Vorbereitungskreis für den 13. Februar das Thema zur Sprache zu bringen. In diesem Kreis sind neben den Parteien auch die jüdische Gemeinde,
die Kirchen und zivilgesellschaftliche Gruppen organisiert. „Die Bekämpfung des Rechtsradikalismus ist keine Sache die auf einen Tag im Jahr beschränkt sein darf.“

Zum  Hintergrund: Am Sonntag musste die Feuerwehr Dresden einen Brand am jüdischen Friedhof auf der Fiedlerstraße löschen. Unbekannte hatten die Eingangstür zur  Begräbnishalle in Brand gesetzt. In der vergangenen Woche kam es ebenfalls zu zwei Bränden in Wohnhäusern der linksalternativen Szene. In allen Fällen ermittelt die Soko Rex.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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