Öffentliche Brot- und Wurstprüfung

In der Villa Eschebach gab’s heute was zu futtern. Unter dem Motto „Die Wurst gehört aufs Brot“ hatte das Dresdner Bäcker- und Fleischerhandwerk zur öffentlichen Brot- und Wurstprüfung in die Raiffeisenbank eingeladen. Probieren und Kosten ausdrücklich erwünscht!

Der Duft frischer Backwaren erfüllt heute und morgen das Foyer der Volksbank-Reiffeisenbank. Statt nüchterner Finanzdienstleistungen gabs hier lecker Brot, duftende Brötchen und würzige Wurstwaren. Anfassen und Kosten ausdrücklich erlaubt – schließlich standen die Lebensmittel hier auf dem Prüfstand.

Den strengen Blicken der Experten entgeht nichts. Bei der Qualitätsprüfung müssen die Backwaren fünf strengen Kriterien standhalten – erklärt Brotprüfer Michael Isensee. 

Häppchen zum Kosten für die Gäste gab’s natürlich gratis, Brot und Brötchen zum Mitnehmen auch – gegen eine kleine Spende zur Unterstützung eines Lernprojektes der 26. Grundschule am Markusplatz. Deren Zweitklässler bedankten sich artig – mit Gesang, Gedicht und Flötenmusik. 

Über 100 Bäckereien mit 200 Filialen in Dresden sind Mitglied der Bäckerinnung – Familienbetriebe, in denen die hohe Kunst des Backens noch von Generation zu Generation weitervererbt wird – erklärt Innungsmeister Henry Mueller.

Handarbeit, die man schmeckt – dafür muß der Kunde für das Bäckerbrötchen etwas tiefer in die Tasche greifen. Guter Geschmack hat eben seinen Preis.
 
Das Bäckerhandwerk hat in Sachsen nicht nur goldenen Boden, sondern auch Tradition. Nicht umsonst gilt Sachsen als die Backstube Deutschlands. Etwa 90 Kilogramm Brot und Brötchen läßt sich im Durchschnitt jeder Sachse pro Jahr schmecken – dafür sorgen mehr als 1400 Bäckereien und Konditoreien mit über 16 000 Mitarbeitern.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.