Öffentlicher Dienst: 16.000 streikten in Dresden

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst gehen am Wochenende in die vierte Runde. Tausende Beschäftigte hoffen auf eine schnelle Einigung.

Mit einem sachsenweiten Warnstreik haben sie heute noch einmal Druck auf die Verhandlungen ausgeübt. Mit Tröten, Pfeifen und Plakaten ausgestattet, zogen heute erneut tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zum Finanzministerium. Vor allem Lehrer aus ganz Sachsen. Nach den Warnstreiks Anfang Februar hoffen sie auf ein Ergebnis bei den morgigen Tarifverhandlungen. Für die Verhandlungsführerin der Lehrer, Ilse Schaad, ist das aktuelle Angebot von 4,2 Prozent mehr Gehalt absolut unzureichend.

Ob es wirklich zu einem fairen Angebot von Seiten der Arbeitgeber kommen wird, bleibt abzuwarten. Es herrscht jedenfalls Skepsis unter den Streikenden. Doch aufgeben wollen sie nicht. So wie eine Grundschullehrerin aus Neukirch.

Ob die Lehrer auch im Finanzministerium Gehör gefunden haben, wer weiß. Die meisten Fenster blieben auch heute geschlossen. Auf der Bühne fand auch Frank Stöhr, Vorsitzender der dbb Tarifunion, klare Worte.

An dem sachsenweiten Warnstreik beteiligten sich rund 16 Tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Kommt es bei den morgigen Tarifverhandlungen zu keiner Einigung, dann könnten die Streiks ausgeweitet werden.

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