Ökolöwe: „Leipziger gießt eure Straßenbäume!“

In den letzten Wochen kletterten die Temperaturen täglich auf über 30°C. Diese Hitze macht vor allem den jungen und neu gepflanzten Straßenbäumen in Leipzig zu schaffen. Und zwar so sehr, dass jetzt sogar schon die Leipziger Feuerwehr beim Bäumegießen helfen musste. Weil die Wurzeln der jungen und neu gepflanzten Bäume noch nicht tief genug in den Boden reichen, ist die Hilfe der Leipziger gefragt:

Damit die Bäume weiterhin als Luft- und Staubfilter, in der besonders im Sommer mit Luftschadstoffen belasteten Stadt, funktionieren können, ruft der Ökolöwe die Leipziger BürgerInnen auf, im eigenen Wohnumfeld beim Gießen zu helfen. Gerade im Sommer bieten die Bäume kühlen Schatten in den aufgeheizten Häuserschluchten. Bäume mit einem Stammdurchmesser von weniger als 30 Zentimeter können täglich mit ein bis zwei großen Wassereimern, am besten abends, gegossen werden.

„Probleme bereiten oftmals die viel zu kleinen Baumscheiben, also die mit Erde verfüllten Rechtecke in denen die Bäume stehen.“, so Tobias Rieprecht vom Ökolöwen. Diese sind durch überfahrende Autos meist so stark verdichtet, dass das Regenwasser gleich abläuft. Die Belastung durch Schadstoffe (Hundeurin, Tausalz) tut ihr übriges und vermindert die Vitalität der Bäume deutlich. Schließlich sollten auch Fassadenbegrünungen, Sträucher und Pflanzkübel beim Gießen nicht vergessen werden.

Quelle: Ökolöwe Leipzig