Ökolöwen fordern „Aktiv-Achse Süd“

Leipzig - Vom Bayerischen Bahnhof entspannt bis zum Markkleeberger See radeln, ohne auf Autos achten zu müssen. Das wünscht sich der Leipziger Umweltverband Ökolöwen mit der sogenannten Aktiv-Achse Süd. Vorbild soll die Situation am Karl-Heine-Kanal sein.

© Leipzig Fernsehen

Die Aktiv-Achse Süd soll eine grüne Wegeverbindung durch den Süden fernab von dreckigen Hauptstraßen und vom Autoverkehr sein. Hier soll man entspannt zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inliner unterwegs sein können, wie Tino Supplies von den Ökolöwen erklärt. Vorbild dafür ist der Karl-Heine-Kanal, an dem schon seit längerem Radfahrer fernab vom Autoverkehr ungestört von A nach B kommen. 

Bis 2027 soll auf der Fläche südlich des Bayerischen Bahnhofs ein komplett neues Wohngebiet entstehen - inklusive Fahrradstrecke, wenn es nach Tino Supplies geht. Widerstand für die Aktiv-Achse-Süd fürchtet er kaum, da eine Achse allen zugute käme. Die Kosten für eine derartig lange Strecke seien in der Kurz-Konzeption noch nicht beziffert, da je nach Stelle unterschiedlicher Aufwand von Nöten sei. Zur Realisierung einer solchen Achse muss der Plan erst einmal in die Stadtverkehrskonzeption aufgenommen werden. Ob dann bald mit dem Rad oder Inliner zum See gefahren werden kann, bleibt noch abzuwarten.