Ohne Abzocke: Sperrmüll richtig entsorgen

Dresden - Immer wieder gibt es Berichte über Abzocke bei der Sperrmüllentsorgung. Jeder Dresdner Haushalt kann aber pro Halbjahr zwei Kubikmeter kostenfrei auf den Wertstoffhöfen abgeben.

Wer Sperrmüll abholen lassen möchte, nutzt dafür die Veranlassung über die Bestellkarte im Abfallratgeber oder das Formular im Internet. Abgeholt wird der Sperrmüll dann innerhalb von vier Wochen. Den genauen Termin und bis wann der Sperrmüll am Gehwegrand bereitgestellt werden muss, teilt das Entsorgungsunternehmen mit. Für den Transport fällt eine Gebühr von 23 Euro an, die nicht bar, sondern erst nach Eingang des Gebührenbescheides zu zahlen ist. Die Abholung aus der Wohnung oder dem Keller ist eine zusätzliche Leistung, die der Entsorger anbietet und entsprechend in Rechnung stellt.

Müll, putzen, Plastik, Papier, © Sachsen Fernsehen
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Wer mehr als zwei Kubikmeter Sperrmüll zu entsorgen hat, sollte ein Entsorgungsunternehmen beauftragen. Die anfallenden Entsorgungskosten sind selbst zu zahlen. Deshalb ist es ratsam, sich mehrere Angebote von
verschiedenen Firmen einzuholen.

Weitere Informationen und eine Übersicht aller städtischen Wertstoffhöfe mit Adressen und Annahmespektrum gibt es auf der Internetseite www.dresden.de/abfall