Ohne Kultur keine Demokratie

Dresden – Über Zusammenhalt, Demokratie, Teilhabe und die Rolle als Städte in Europa hat Dirk Hilbert beim „Dresden International Dialog“ mit europäischen Bürgermeistern gesprochen. Über 80 Gäste aus Europa sind der Einladung am 2. und 3. Oktober gefolgt. Im nächsten Jahr möchte Dresdens Oberbürgermeister die Veranstaltung wiederholen. Ein Kurzfilm fasst wichtige Erkenntnisse zusammen. Den Kurzfilm produzierte Oakview Videoproduktion Dresden in über 24 Stunden während der Tagung.

….Breslau, Straßburg , Mechelen, Vantaa, Graz, München, Gent, s’Hertogenbosch, San Sebastian… Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte europaweit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zum Internationalen Dresden Dialog eingeladen. Flucht und Migration, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten, politische und religiöse Extremismen: Die Städte Europas sehen sich mit Entwicklungen konfrontiert, die das Miteinander in den Metropolen vor neue und ernste Herausforderungen stellt. Stadtoberhäupter haben am Montag und Dienstag gemeinsam im Dresdner Rathaus über Demokratie, Kultur und Stadtgemeinschaft diskutiert.

„Wenn wir ein solches Europa gestalten können, in dem wir miteinander in einer großen Freizügigkeit zwischen den verschiedenen Nationen arbeiten, leben und reisen können, dann wäre das mein Europa“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert in einem knapp drei Minuten langen Kurzfilm, der im Rahmen des International Dresden Dialog entstanden ist. Zu Wort kommen außerdem die Podiumsgäste Prof. Greg Clark aus London (GB), Eneko Goia Bürgermeister aus Donostia-San Sebastián (ES), Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Ausschusses der Regionen Europas, Gabriele Neff, Präsidentin des Kongress-Ausschusses „Aktuelle Fragen“ des Europarates und Stadträtin in München, Jaakko Niinistö, Stellvertretender Bürgermeister aus Vantaa (NL), Dr. Ton Rombouts, Bürgermeister von s´Hertogenbosch (NL), Dr. Albrecht Schröter, Präsidium Deutscher Städtetag und Bürgermeister von Jena, Bart Somers, Bürgermeister aus Mechelen (BE) und Daniel Termont, Bürgermeister von Gent und Präsident von Eurocities.

„Zwei intensive Tage gehen zu Ende und verglichen mit dem 3. Oktober 2016, bin ich in diesem Jahr glücklich über zwei spannende Tage Konferenz und Austausch. Es ging um Herausforderungen, die uns alle beschäftigen, um Zusammenhalt, Demokratie, Teilhabe und unsere Rolle als Städte in Europa. Und die Zeit war viel zu kurz für all die interessanten Themen, die wir weiter verfolgen müssen und werden. Städte spielen eine wichtige Rolle in Europa. Sie machen Europa aus.
Zum Schluss möchte ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich danken, die hier engagiert ihre Ideen und Impulse mit uns ausgetauscht haben. Mit einem kleinen Geschenk verabschieden wir sie in ihre Städte. Dresdner Mädchen und Jungen haben ihre Sicht auf den Zusammenhalt und die wichtigen Themen einer Stadt in einem Kalender mit Bild und Wort manifestiert. Er soll für sie Erinnerung an unsere Stadt, an unsere Tagung sein und er startet mit diesem Oktober für ein Jahr. Wir freuen uns, wenn Sie uns vielleicht 2018 wieder in Dresden besuchen möchten “, so Hilbert in seinem Abschlussstatement.

© André Wirsig