„Ohne Mindestlohn droht Lohndumping“

Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk bedauert, dass es beim Treffen der Koalitionsvertreter in Berlin zu keiner Einigung beim Mindestlohn gekommen ist.

Gleichzeitig kritisierte er die ostdeutschen Unions-Ministerpräsidenten, die sich gegen jegliche Form einer Mindestentlohnung gestellt haben. Diese würde dem Schutz von Beschäftigten und Unternehmen dienen. Er sieht so die einzige Chance diejenigen Menschen am Aufschwung teilhaben zu lassen, die ihn auch erarbeiten.

Jurk wies darauf hin, dass es in wenigen Jahren eine vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit geben wird, auch für die 2004 in die EU hinzugekommenen Länder wie Tschechien oder Polen. Er möchte nicht, dass es dann zu einem ruinösen Wettlauf um die niedrigsten Löhne kommt.

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