Oktoberwetter in Sachsen – vom ‚Goldenen Oktober‘ direkt in den Winter

Im Oktober war Sachsen das Bundesland mit den größten negativen Abweichungen bei Temperatur und Niederschlag. Am 19. Oktober kletterte das Thermometer in Aue auf 26,5 Grad. Am 29. fielen die Temperaturen in Dippoldiswalde auf -9,9 Grad. +++

Sachsen: Im Oktober 2012 war Sachsen das Bundesland mit den größten negativen Abweichungen bei Temperatur und Niederschlag: Der DWD registrierte kühle 8,2°C (9,0°C) und nur etwa 34 l/m² (47 l/m²).

Das Quecksilber kletterte am 19. in Aue auf sommerliche 26,5°C und sank am 29. in Dippoldiswalde-Reinberg, südlich von Dresden, auf -9,9°C. Leipzig war im Oktober 2012 mit weniger als 20 l/m² die bundesweit trockenste Station. In Chemnitz erreichte die Schneedecke am 27. mittags mit 15 cm eine neue Rekordmarke für den Oktober. Die Sonne zeigte sich in Sachsen 122 Stunden (118 Stunden).

Deutschland: Rege Tiefdrucktätigkeit sorgte im Oktober 2012 anfangs für windig-kühles, trübes und unbeständiges Wetter. Die zweite Monatshälfte begann mit viel Sonnenschein und gebietsweise sommerlichen Temperaturen. Ab dem 27. führte jedoch ein selten markanter Kaltlufteinbruch von Norden her in weiten Teilen Deutschlands zu winterlichen Verhältnissen. Insgesamt war der Oktober 2012 etwas kühler als gewöhnlich, Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen im Normalbereich. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Quelle: Deutscher Wetterdienst
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