Olbricht-Kaserne als Flüchtlingsunterkunft angefragt

Die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Leipzig sind voll. Deshalb hat das sächsische Innenministerium nun bei der Bundeswehr nachgefragt, ob die General-Olbricht-Kaserne Flüchtlinge aufnehmen könnte. +++

Die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Leipzig sind voll, selbst die Messehalle 4 ist mittlerweile komplett belegt. Deshalb hat das sächsische Innenministerium nun bei der Bundeswehr nachgefragt. In einem Hilfeleistungsantrag wurde nachgefragt, ob die General-Olbricht-Kaserne in der Landsberger Straße Flüchtlinge aufnehmen könnte. Das Anliegen wird vom Bundeswehrkommando für territoriale Aufgaben in Berlin geprüft, so ein Sprecher des Landeskommandos Sachsen. Unter anderem muss geklärt werden, ob Sicherheitsvorkehrungen und Sanitäranlagen ausreichen. Allerdings gehe es nicht darum Soldatenstuben freizuräumen, sondern mögliche Notunterkünfte größeren Räumen zu schaffen. Derzeit leben etwa 2500 Flüchtlinge in Leipziger Erstaufnahmeeinrichtungen, in der General-Olbricht Kaserne könnten vorsichtig geschätzt noch einmal 200 Menschen unterkommen.

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