Olympia-Bronze für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy

Sie gehörten zu den großen Goldhoffnungen bei Olympia: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.

Als das Eiskunstlaufpaar am Mittwochabend um die Medaillen lief, fieberten viele Sachsen vor den Fernsehbildschirmen mit.

Ganz besonders emotional war es im Chemnitzer Eissportzentrum, wo Aljona und Robin trainieren.

Bis zum Bersten gespannt  die Dramatik im Chemnitzer Eissportzentrum ist am Mittwochabend fast greifbar gewesen.

In der Trainingshalle versammelten sich rund 300 Eissportbegeisterte und Fans von Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.

Sie wollten ihrem Chemnitzer Eislaufpaar in Sotschi die Daumen drücken und gemeinsam den olympischen Erfolg feiern. Auf einer großen Leinwand wurde die Entscheidung im Paarlauf live übertragen.

Aljona und Robin sollten als letztes Paar in der Favoritengruppe starten – bis dahin war genügend Zeit, dass sich die Aufregung bei den Anwesenden steigert. Als die Chemnitzer schließlich auf das Eis traten, ging ein Jubel durch die Halle im Eissportzentrum.

Doch die Euphorie erhielt schnell einen Dämpfer – bereits beim zweiten Element der Kür, dem Dreifach-Toeloop, stürzte Robin Szolkowy. Der Traum vom deutschen Olympia-Gold war damit bereits ausgeträumt. Am Ende wurde es sogar nur Bronze.

Interview: Monika Scheibe – Trainerin

Bis zuletzt haben die Anhänger und Vereinsmitglieder im Eissportzentrum gebangt, gehofft und gezittert.

Doch zum Schluss stand die Enttäuschung in den Augen der Anwesenden und bei dem Einen oder anderen, liefen sicher auch ein paar Tränen.

Interview: Monika Scheibe – Trainerin

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy hatten vor den Winterspielen angekündigt, ihre Karriere nach Sotschi zu beenden.

Die vierfachen Welt- und Europameister trainierten seit vielen Jahren im Chemnitzer Eissportzentrum für ihr großes Ziel vom Olympischen Gold, das ihnen noch in ihrer Sammlung fehlte.

Doch da dieser Traum nicht in Erfüllung gegangen ist, könnte die Karriere des Eislaufpaars doch noch einmal in die Verlängerung gehen.

Ein Start von Aljona und Robin bei der Weltmeisterschaft im März in Japan ist nicht ausgeschlossen.

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