Olympia: Erstes Shorttrack-Gold geht an Südkorea – Dresdner Shorttracker ohne Erfolg

Bester deutscher Läufer Sebastian Praus. Er erreichte in Vancouver das B-Finale und am Ende Platz 12. Für seine Kollegen aus Dresden Paul Herrmann und Tyson Heung war bereits in der erste Runde Endstation. +++

Erstes Shorttrack-Gold geht an Südkorea:  

Der Südkoreaner Lee Jung-Su entschied im Finale über 1500 Meter den ersten von insgesamt acht Shorttrack-Wettbewerben der Olympischen Winterspiele für sich. Der 20-Jährige aus Seoul behielt beim „Rodeo on Ice“ im Pacific Coliseum die Nase vor dem US-Amerikaner Apolo Ohno, der seine insgesamt 6. Olympiamedaille einheimste und dessen Landsmann J.R. Celski, der als dritter durchs Ziel ging, vorne. Bester deutscher Läufer war der Dresdner Sebastian Praus, der immerhin das B-Finale erreichte und am Ende 12. wurde.

Während seine Teamkollegen gegen die Bande rutschten, holte er Gold: Der Südkoreaner Lee Jung-Su. © picture alliance Die „Shorttrack-Supermacht“ Südkorea schnappte sich bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die erste Goldmedaille in dieser temporeichen, unberechenbaren Sportart. Verantwortlich hierfür zeichnete sich Lee Jung-Su, der als Erster die Runden im 111,12 Meter langen Eisoval hinter sich brachte. Auf den Rängen zwei und drei landeten zwei US-Amerikaner: Shorttrack-Superstar Ohno und sein Landsmann Celski profitierten dabei von den Stürzen der beiden südkoreanischen Rivalen Lee Ho-Suk und Sung Si-Bak, die an Position zwei und drei liegend in der Schlusskurve zu Fall kamen. Ohno kümmerte dies wenig: Der 27-Jährig war, obgleich er nicht gewonnen hatte, ob dem Gewinn der Silbermedaille voll in seinem Element und feierte diesen mit ausgelassenen Show-Einlagen. Bester deutscher Läufer war Sebastian Praus, der das B-Finale erreichte und am Ende 12. „Ich bin absolut zufrieden. Ein B-Finale ist für einen deutschen Shorttracker momentan das Optimum“, sagte Praus, den die Disqualifikation des US-Amerikaners Jordan Malone vor einem früheren Aus gerettet hatte. Für Praus´ Dresdner Teamkollegen Paul Herrmann und Tyson Heung war bereits in der erste Runde Endstation gewesen.

Quelle: Kicker.de

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