Oma (88 Jahre) lässt Betrüger abblitzen

Mit unterdrückter Rufnummer wurde eine 88-jährige Frau von einem Mann angerufen, der sich als „Dr. Jürgen Wilde“ ausgab und erklärte er sei vom „Datenschutz Berlin“. Doch die resolute Rentnerin lies sich nicht auf seine Forderungen ein. +++

Der vermeintliche Betrüger unterstellte der 88-Jährigen, sie habe an einer Lotterie teilgenommen und habe nun Schulden in Höhe von 7.900 Euro. Der angebliche „Dr. Wilde“ bearbeite jetzt die Anzeige dazu. Wenn allerdings die 88-jährige Frau eine Zahlung von 450 Euro ableisten und ihm das Geld überweisen würde, wäre der Fall erledigt! Die Frau bat sich Bedenkzeit aus, sodass ihr nun der Betrüger erklärte, er werde die Akten dem Gericht übergeben. Offensichtlich war das der letzte Versuch, die Frau zur Zahlung zu nötigen. Glücklicherweise ließ sie sich nicht auf den „Handel“ ein, der sich letztendlich als Betrugsversuch erwies. Die Frau erstattete Anzeige. Die Polizeidirektion Leipzig warnt ausdrücklich davor, Zahlungsüberweisungen aufgrund solcher Anrufe vorzunehmen. Es handelt sich um Betrüger. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen, so aus einer Pressemitteilung der Polizeidirktion Leipzig.