Oper Leipzig lässt „West Side Story“ neu aufleben

Nach der fulminanten Premiere des Musicals im Juni 2015 wird die Inszenierung ab dem 25. Dezember erneut gezeigt.

„Heute Nacht, als ich dich sah, verblasse die ganze Welt. Für mich gibt es nur noch dich“.

Mit diesen Worten versprechen sich Maria und Tony in Bernsteins West Side Story die ewige Liebe. Doch was mit einem einzigen Blick begann, steht unter kleinem guten Stern. Denn die Gesellschaft um sie herum kann diese Liebe nicht akzeptieren. Zu fremd ist der Gedanke, der die Normalität der Familie und Freunde auf beiden Seiten zu erschüttern scheint.  
Im Juni feierte West Side Story bereits eine fulminante Premiere an der Oper Leipzig. Ab dem 25. Dezember wird das Musical erneut zu sehen sein.
Im Zentrum der modernen Romeo und Julia Adaption stehen Maria und Tony. Er ist Amerikaner, sie kam mit ihrer Familie aus Puerto Rico als Einwanderer nach New York. Zwei Welten prallen aufeinander. Konflikte sind vorprogrammiert.
Die Rolle der Maria wird unter anderem von Anna Preckeler gesungen.
Einer, dem die Liebe zwischen Maria und Tony ein Dorn im Auge ist, ist Riff, gesungen von Andreas Wolfram. Als Nachfolger von Tony ist er der Anführer der Jets, die mit allen Mitteln ihren Kiez gegen die vermeintlichen Eindringlinge verteidigen wollen. Eine andere Sichtweise als die seine lässt er nicht zu.  Und das wird ihm schließlich zum Verhängnis.
Für den erfahrenen Musical-Sänger stellt die Inszenierung von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder eine ganz neue Herausforderung dar.
Und auch für Anna Preckeler ist die Zusammenarbeit mit der Leipziger Company sehr spannend.
Wer es nicht mehr schafft, sich eine der wenigen Restkarten für eine Dezember-Vorstellung zu sichern, der hat im Januar und im Juni noch einmal die Chance, sich diesen großartigen Klassiker in der Oper Leipzig anzusehen.

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