Oper Leipzig: „Le nozze di Figaro“ – die Hochzeit des Figaro

Eine Hochzeit zu organisieren ist keine leichte Sache. Besonders wenn es Leute gibt, die diese verhindern wollen. Diese Erfahrung machen auch Figaro und Susanna in Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ – die Hochzeit des Figaro, welche am 14. November Premiere an der Oper Leipzig feiert.

Figaro will seine Susanna heiraten. Der Graf stellt seinen beiden Bediensteten dafür ein Zimmer zur Verfügung, direkt neben den herrschaftlichen Schlafgemächern. Susanna vermutet, dass der Graf das nur deshalb macht, weil er selbst ein Auge auf die Kammerzofe geworfen hat. Figaro ist entsetzt und will dem Grafen eine Lektion erteilen. Diesem Plan schließt sich die Gräfin an, da sie die Untreue ihres Mannes zutiefst kränkt. Bei der Umsetzung stoßen sie jedoch auf kleine Hindernisse, da sich der Page Cherubino, und eine Frau aus Figaros Vergangenheit, welcher er für einen Kredit die Ehe versprach, ins Geschehen einmischen. Allerdings bietet das Schloss selbst ideale Möglichkeiten dieses Verwirrspiel durchzustehen.

Das Bühnebild ist klar strukturiert. Die maskuline Seite ist in Schwarz gehalten, während die feminine Seite weiß und grau ist, verziert mit floralen Elementen. Im mittleren Teil befinden sich verschieden Kabinette, welche den Charakteren bei ihrem Verwirrspiel sehr hilfreich sind.

Zusätzlich konzipierte Jens Kilian bewegliche Elmemente, mit deren Hilfe das Schloss verändert werden kann.

Mozarts Oper liegt die Komödie „La folle journée ou Le mariage de Figaro“ von Beaumarchais zugrunde.

Gerade dieser Aspekt, und die Fragestellung nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft, sind auch heute immer noch aktuell. Neben der Premiere wird die Oper noch an vier weiteren Abenden zu sehen sein.  

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