Opulentes Meisterwerk feiert Premiere an der Oper Leipzig

Am 14.6. feiert Richard Strauss` Oper Die Frau ohne Schatten Premiere. +++

Ein jeder sehnt sich nach einem Leben voller Glück und Zufriedenheit. Um dies zu erreichen, gilt es meist Prüfungen zu durchlaufen. Die Kaiserin, Tochter des Geisterkönigs aus der Feenwelt, wünscht sich ein vollwertiger Mensch zu werden. Dazu braucht sie jedoch einen Schatten. Ein Kind, welches ihr der Kaiser nicht geben kann, da er sie nur als Beute seiner Jagd betrachtet. Der Färber Barak wünscht sich sehnsüchtig eine eigene Familie. Doch seine Frau will keine Kinder, sie möchte vielmehr ein Leben in Luxus.

Und so kreuzen sich die Wege dieser vier Charaktere. Die Amme der Kaiserin, die alle Menschen verabscheut, will die Färberin dazu bringen, ihre ungeborenen Kinder, ihren Schatten, der Kaiserin zu geben, im Tausch gegen Reichtum und Wohlstand. Die Rede ist natürlich von der Strauss-Oper „Die Frau ohne Schatten“, welche am 14. Juni Premiere an der Oper Leipzig feiert.

Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer übernimmt die musikalische Leitung der Oper. Für ihn ist die Aufführung dieses Werkes eine besondere Herzensangelegenheit. Die Musik dieser Oper ist nicht nur sehr emotional, sie ist auch sehr farben- und facettenreich. Immer wieder gibt es leise Momente, an denen nur ein oder zwei Instrumente zu hören sind, bevor sie dann wieder im rund einhundert-köpfigen Orchester eingebettet werden.

Neben den bekannten Instrumenten kommt aber auch ein sehr außergewöhnliches zum Einsatz. Eine Glasharfe. Doch auch die optischen Highlights können sich sehen lassen. Das Bühnenbild und die Kostüme vereinen mehrere Jahrhunderte in sich. Von der Zeit der Kaiserin Sissi bis hin zu futuristischer Architektur ist alles dabei. Neben der Premiere am 14. Juni wird das opulente Werk noch an drei weiteren Abenden dieser Spielzeit zu sehen sein.