Organspende: Hohe Bereitschaft in Sachsen, aber wenig Mittel zur Aufklärung

Obwohl die Bereitschaft der sächsischen Bürgerinnen und Büger ihre Organe zu spenden im bundesdeutschen Vergleich relativ hoch ist, müssen laut SPD mehr Mittel für Information und Aufklärung in diesem Bereich bereitgestellt werden. +++

Während hierzulande 16,5% der Menschen zu einer Organspende bereit sind, sind es bundesweit nur 14,9%. Trotz dieser positiven Quote im Freistaat müssten mehr Menschen zur Organspende bereit sein, um den Patienten helfen zu können, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Das sieht auch die Regierungskoalition so und brachte daher ihren Antrag „Bereitschaft zur Organspende in Sachsen fördern“ in den Sächsischen Landtag ein.

Die Opposition kritisierte in diesem Zusammenhang jedoch die gleichzeitige Kürzung der Mittel für Information und Aufklärung in diesem Bereich. Die Sprecherin für Soziales und Gesundheit der SPD-Fraktion, Dagmar Neukirch, an die Adresse der Regierungskoalition: „Wenn Sie Ihren eigenen Antrag ernst nehmen, müssen Sie sich auch dazu bekennen, dass die Kürzung auch in diesem Bereich weder sachgerecht noch angemessen war.“

Quelle: Parlamentarischer Presse- und Informationdienst

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