Organspenden

Die Organspenden sind 2008 auf breiter Front rückläufig, bundesweit haben 1.198 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwer kranke Patienten gespendet.

Das sind 8,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Eberhard Küttner aus Chemnitz erhielt im März 1999 eine Spenderniere und wartete damals 5 Jahre auf das Organ.

Interview: Eberhard Küttner / nierentransplantiert

Viele Beteiligte fordern daraufhin neue gesetzliche Regelungen und rufen nach der Politik

Interview: Prof. Dr. Björn Nashan, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hepatobiliäre Chirurgie und viszerale Transplantation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

In diese Diskussion bringt sich auch der Dialysepatienten und Transplantierte Chemnitz e.V. als Interessenvertretung betroffener Patienten mit ein.

Interview: Eberhard Küttner / Dialysepatienten und Transplantierte Chemnitz e.V.

Dabei muß die Problematik der Organspende und Transplantation für die Krankemhäuser keine Frage der Kosten sein.

Interview: Prof. Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes

D.h. es ist Aufgabe der Medizin und der Kostenträger gemeinsam an einem Strang zu ziehen und das System entsprechend zu ändern. Dabei ist das primere Ziel, das die Patienten wieder vollkommen reintegriert werden und am Arbeitsprozess teinehmen können.

Interview: Eberhard Küttner / nierentransplantiert

Noch immer ist aber erst jeder 10. verstorbene Patient der für eine Organspende in Frage kommt im Besitz eines Spendeausweises.