Oskarstraße sorgt für Furore im Dresdner Stadtrat

Die Oskarstraße in Dresden Strehlen bekommt im Rahmen des städtischen Vorhabens „Stadtbahn 2020“ eine Straßenbahntrasse. Im Dresdner Stadtrat sorgte dieses Thema am Donnerstagabend für Furore.+++

Neben zahlreichen Protesten der Bürger, sorgte das 20 Millionen Euro schwere Bauvorhaben auch im Dresdner Stadtrat für Furore. Im Rahmen der Auswertung der Bürgerversammlung vom 09. September 2013 kritisiert besonders FDP-Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow wiederholt das Bauprojekt.

Ausschnitt Holger Zastrow (FDP), Fraktionsvorsitzender

In den Reihen der Grünen und SPD stieß Zastrow auf heftigen Widerspruch.

Und auch für Dresdens Baubürgermeister Jörn Marx ist das Bauvorhaben im Bereich der Oskarstraße eine sinnvolle und notwendige Investition.

O-Ton: Jörn Marx (CDU), Dresdner Baubürgermeister

Kritisiert wurde im Rahmen der Stadtratssitzung auch der Umgang mit den ansässigen Bürgern, die zu spät über die Pläne informiert worden seinen.

Schlussendlich stimmten aber nur die neun FDP-Mitglieder gegen die Trasse auf der Oskarstraße.

Ein weiteres Thema auf der Tagesordnung der Stadtrates war die Forderung nach mehr Parkplätzen in der Dresdner Johannstadt .

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Dresdner Stadtrat am Donnerstag grünes Licht für eine Verbesserung der Parksituation gegeben.

Zudem beschlossen die Stadtratsmitglieder eine Steigerung der Eintrittspreise für die Staatsoperette ab der kommenden Spielsaison im September.

So müssen Gäste der Staatsoperette ab sofort zwei Euro mehr bezahlen.

Bei der von den Grünen beantragten aktuellen Stunde zum Thema „Kreatives Dresden – Räume für die Kreativwirtschaft“ einigten sich die Fraktionen außerdem darauf Dresdens Kreativwirtschaft zunehmend zu fördern.

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