Ostderby gegen FC Magdeburg: Kommt Lok Leipzig aus der Krise?

Am Mittwoch kommt es zum Nachholspiel in der Regionalliga zwischen Lok Leipzig und dem 1. FC Magdeburg. Die Leipziger sind momentan in einem Formtief, der Tabellenzweite aus Sachsen-Anhalt gilt als schwerer Brocken. Schafft die „Loksche“ die Wende? +++

Die nackten Zahlen sprechen klar für die Mannen aus Magdeburg. Erst eine Niederlage hat die Elf von Trainer Andreas Petersen kassiert, solide 18 Punkte stehen auf dem Konto. Lok Leipzig kann davon nur träumen: Sieben Niederlagen und magere sechs Zähler.

Und auch sonst sprechen die Fakten gegen Leipzig. Denn die Messestädter haben zusammen mit Torgelow den harmlosesten Angriff der Liga. Und genau der trifft auf eine der besten Defensivabteilungen – gerade einmal fünf Treffer hat die Hintermannschaft von Magdeburg zugelassen. Nur der FSV Zwickau hat weniger Gegentore kassiert. Es sieht also düster aus für Lok Leipzig.

Doch einen Trumpf hat das Team von Marco Rose noch in der Tasche – den Spielort. Denn aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde das Heimspiel der Blau-Gelben von Probstheida in die Red Bull Arena verlegt. Und dort haben die Leipziger ihre bisher besten Leistungen abgeliefert. Sowohl bei der 1:3-Niederlage gegen den Lokalrivalen RB Leipzig als auch beim 1:0-Sensationssieg gegen Carl-Zeiss Jena. Es kann also sein, dass Magdeburg am Mittwoch stolpert und Lok Leipzig noch vor der Winterpause die Kurve im Abstiegskampf kriegt.