Ostereier soweit das Auge reicht

Sie haben es bestimmt auch schon mal probiert – das Ostereierfärben.

Erst auspusten, säubern und hinein in die Farbe. Mit ganz anderen Techniken arbeiten Liebhaber der Ostereiermalerei. Und die Ergebnisse sind klein aber oho.

Bunt, bunter, am buntesten. Was hier so formschön in einem Körbchen drapiert ist, sind – genau – Ostereier. Wahrscheinlich die ersten der Saison – aber auf alle Fälle die interessantesten. Denn es sind richtige kleine Kunstwerke. Und diese werden dem Besucher eindrucksvoll präsentiert.

Interview: Kerstin Dischereit – Organisatorin Leipziger Eierlei

Ebenso zart wie eine dünne Gardine wirkt das Portrait dieser jungen Dame, das sich in eine ganze Serie von realistischen Gemälden einfügt. Auf Ostereiern, wohl gemerkt.

Leipziger Eierlei nennt sich die farbenfrohe Ausstellung, die Stücke aus Allerherren Länder zeigt, zum Beispiel aus dem Riesengebirge. Oder aus Österreich.

Interview: Helmut Lorenz – Künstler

Eingerichtete Eier oder salopp Klappeier, stammen aus der Biedermeierzeit. Und haben – erstaunlicherweise – wenig mit Ostern zu tun. Sie werden eher zur Taufe, Hochzeit oder Firmung verschenkt. Und das in ganz Europa.

Interview: Jana Mrázová – tschechische Künstlerin

Eine runde Sache, diese Ostereier-Malkunst. Da bekommt man richtig Lust auf Suchen. Der Osterhase kann also kommen.