Ostern im Zeichen des Friedens

Leipzig - Kraftvolles und kreatives Demonstrieren gegen Krieg und Rassismus 

Der diesjährige Ostermarsch und die daran anknüpfende Fahrraddemonstration stehen unter zwei Leitsätzen. Einerseits positioniert sich die Kundgebung aktiv gegen Krieg und nimmt damit unmittelbaren Bezug auf die aktuelle Krisensituation in Syrien. Der linken Politiker Kamieth sagt hierzu: ,,Statt einer Beteiligung an den immer mehr werdenden Militärinterventionen fordern wir eine ernst gemeinte Friedens- und Flüchtlingspolitik!'' Die erste sinnvolle Maßnahme zur Beseitigung der Missstände müsse die Bekämpfung von Armut, Perspektivlosigkeit und sozialer Ungleichheit sein. Realisierbar sei dieses in einem ersten Schritt durch das umfassende Verbot von Waffenexporten und der Beendigung der Bundeswehr-Auslandseinsätze. Wenig verwunderlich deshalb das Motto der Demonstration: ,,Der Krieg beginnt hier - Stoppen wir ihn hier!''. 

Weiter stellt sich die Kundgebung mit dem Ausruf: ,,Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus!'' gegen zunehmende rechtsextreme Tendenzen in Freistaat Sachsen, speziell in Leipzig. Das kraftvolle und kreative Demonstrieren sei hierbei ein effektiver Weg  solche Entwicklungen zu stoppen. 

Der Ostermarsch findet am Ostersamstag (15. April) um 10 Uhr auf dem Nikolaikirchhof statt. Die Fahrraddemonstration startet auch am Nikolaikirchhof, jedoch erst um 12 Uhr und setzt sich durch die Innenstadt über die Olbricht-Kaserne bis zum Leipziger Flughafen durch. Am Zielort wird unter anderem gegen die Rolle des Leipziger Flughafens als Kriegsflughafen und die Abschiebung von Flüchtlingen protestiert. Erwartungsgemäß werden am Ostermarsch 300 und der anschließenden Fahrraddemo 200 Demonstranten teilnehmen.

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