OSTRALE 2019 geht erfolgreich zu Ende

Dresden - Nach neun Wochen schließt die OSTRALE Biennale ihre Tore.

© Peter Fischer

Die diesjährige internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE Biennale schloss am Sonntagabend nach gut neun Wochen ihre Tore. Sie fand in diesem Jahr als Zwischennutzung in der von einem privaten Bauherren zur Verfügung gestellten historischen Zigarettenfabrik f6 und parallel in mehreren Häusern im Stadtgebiet statt. Obwohl sie in diesem Jahr elf Tage weniger geöffnet hatte als zuletzt und diesmal die gesamten Sommerferien in der Ausstellungszeit lagen (2017: nur 2 Ferienwochen), hatte die diesjährige OSTRALE Biennale mit ca. 28.000 Besuchern fast genauso viele wie beim letzten Mal (2017: ca. 30.000). Gegen Ende konnten an manchen Tagen trotz der Hitze bis zu ca. 1.500 Kunstfreunde gezählt werden. In den nur zwei Wochen nach den Ferien kamen im Rahmen des Kunstunterrichtes auch ca. 5.000 Schüler (225 Schulklassen) aus ganz Sachsen.

Die Dresdner und ihre Gäste haben die Ausstellung und die Ergänzungen durch Symposien, Workshops und Artist in Residence nach Einschätzung der Organisatoren erneut sehr gut angenommen. Gleiches gilt für die im Stadtgebiet verteilten Ausstellungen, wie unter anderem im Ausländerrat, in der ehemaligen Haftanstalt Bautzner Straße und im Goethe-Institut Dresden. In diesem Biennale-Jahr waren insgesamt über 300 Werke von 180 Künstlern aus über 34 Nationen zu erleben. Ihr Spektrum deckte erneut alle Gattungen der zeitgenössischen Kunst ab.

Da die OSTRALE über keinen festen Veranstaltungsort mehr verfügt, sucht der OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste e. V. für das nächste Biennale-Jahr 2021 bereits nach einem neuen Gebäude in Dresden. Die dortige Veranstaltung soll erneut durch mehrere dezentrale Ausstellungen ergänzt werden. „Gern würden wir auch künftig als ‚Raumpionier‘ eine möglichst umfassend kuratierte Schau aktueller internationaler Kunst in einem Stadtteil Dresdens präsentieren, an dem sie sonst nicht so stark vertreten wäre. Dafür werden wir wieder ca. 8.000 Quadratmeter Gebäude plus Freigelände benötigen. Es wäre grandios, wenn wir ein vorübergehend leerstehendes Gebäude beleben könnten.“, so die Biennale-Direktorin Andrea Hilger.