Ostrale benötigt 3 Millionen Euro für Sanierung

Risse im denkmalgeschützten Schlachthofgebäude beeinträchtigen die Ostrale nicht nur bei der Konzeption der Ausstellung. Sie gefährden auch zunehmend die Statik. Ob die Ausstellung im kommenden Jahr ihre zehnte Auflage feiern kann, ist derzeit ungewiss.+++

Im Video sehen Sie die Interviews mit Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau (CDU) und Andrea Hilger, Leiterin der Ostrale.

Das zehnjährige Jubiläum der Ostrale im Ostragehege kommendes Jahr, steht auf wackligem Fundament.

Drei Millionen Euro benötigt die internationale Dresdner Ausstellung für zeitgenössische Künste, um das marode Schlachthofgebäude zu sanieren.

Die Sächsische Landeshauptstadt unterstützt die Ostrale
mit Hilfe der Kulturförderung. Aus dem Haushaltsplan der Stadt wurde die
Ausstellung jedoch gestrichen.

Hauseigentümer ist die städtische DGI Gesellschaft für
Immobilienwirtschaft mbH Dresden. Auf schriftliche Anfrage verweist
diese jedoch zurück an die Stadt Dresden.

Um die Zukunft der Ostrale zu retten soll jetzt, nach Vorstellung von Kulturbürgermeister Ralf Lunau, der Freistaat helfen.

Einen Plan B kann uns der Kulturbürgermeister auf Nachfrage noch nicht nennen.

Die Risse beeinträchtigen die Ostrale nicht nur bei der Konzeption der Ausstellung. Sie gefährden auch zunehmend die Statik.

Zur Zeit ist nicht abzusehen, ob die zehnte Auflage der Ostrale im kommenden Jahr stattfinden kann.