OSTRALE Biennale eröffnet bereits die zweite Ausstellung auf Malta

Dresden/Valletta - Auf Einladung der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt Valletta baut das Team der OSTRALE Biennale zeitgenössischer Künste seit Tagen bereits die zweite Ausstellung auf Malta auf. Am Freitag konnte die Eröffnung im „Spazju Kreattiv“ im St. James Cavalier, Valletta, gefeiert werden.

Ausgestellt werden dort bis 29. Juli zahlreiche sächsische und internationale Künstler, die in den Vorjahren auch auf der OSTRALE selbst präsentiert worden waren. Damit kann die OSTRALE bereits zum dritten Mal in einer Europäischen Kulturhauptstadt mit zeitgenössischen Positionen aus Sachsen und Europa maßgeblich zum internationalen künstlerischen Diskurs beitragen. Zuvor war dies in den ehemaligen Europäischen Kulturhauptstädten Pécs (Ungarn, 2010) und Breslau (Polen, 2016) mit umfangreichen Präsentationen zeitgenössischer Kunst gelungen.

Die Umstellung der OSTRALE auf den Biennale-Rhythmus im Jahr 2017 hatte angesichts knapper Mittel unter anderem den Zweck, nicht nur die Veranstaltungen in Dresden selbst, sondern auch die internationalen Kooperationen mit höherer Qualität gestalten zu können. In den letzten Jahren hatte die OSTRALE insgesamt vierzehn Auslandsprojekte in neun Ländern durchgeführt.

Rupert Cefai, Präsident der Fondazzjoni Kreattività für das St. James Cavalier, Valletta/Malta:
„Wir freuen uns, bei der Präsentation zeitgenössischer Kunst in Valletta als Europäische Kulturhauptstadt 2018 mit der OSTRALE zusammenarbeiten zu können. Mit unserer Partnerschaft wollen wir die gemeinsamen Stärken der weitreichenden kreativen Expertise und der internationalen Dimension ausbauen, indem wir Projekte von hoher künstlerischer Exzellenz präsentieren, die sowohl kunstinteressierte Menschen, als auch andere anregen. Damit wollen wir die Basis für den Ausbau unserer Partnerschaft und gegenseitigen Zusammenarbeit in den nächsten Jahren legen.“

© Ulrike Mundt

Andrea Hilger, Direktorin der OSTRALE Biennale:
„Die europäische Kulturhauptstadt 2018 Valletta hatte uns aufgrund unserer vielfältigen internationalen Erfahrungen gezielt zur Zusammenarbeit eingeladen. Hier auf Malta nutzen wir die gute Vernetzung der OSTRALE und bauen sie zugleich weiter aus. Wir freuen uns, hier zeitgenössische Positionen aus ganz Europa präsentieren zu können und dabei vor allem sächsische Künstler weiter in überregionale und internationale Diskurse der Kunst tragen zu können.“

Die Werke wurden unter dem Leitgedanken Pablo Picassos aus „Guernica“ (1937) kuratiert: „… dass ich stets davon überzeugt war und noch immer davon überzeugt bin, dass ein Künstler, der mit geistigen Werten lebt und umgeht, angesichts eines Konflikts, in dem die höchsten Werte der Humanität und Zivilisation auf dem Spiel stehen, sich nicht gleichgültig verhalten kann.“

© Anna Lesniak
© Mavi Garcia