OSTRALE im Goethe-Institut vorgestellt

Dresden - In der dezentralen Ausstellung der OSTRALE Biennale O19 im Dresdner Goethe-Institut sind neben der Eröffnungsperformance von „go plastic“ Kunstwerke von sieben der insgesamt ca. 200 teilnehmenden Künstler zu erleben. Die Ausstellung wird am Mittwoch, den 12. Juni, um 18 Uhr eröffnet. Schwerpunkte der Ausstellung sind hier „WomanISM“ und Afrika. Für Montag, den 17. Juni von 15 – 17 Uhr lädt das Haus im Rahmen der OSTRALE Biennale (O19) zu dem öffentlichen Symposium „WomanISM - Frauen in der Kunst“ ein. 

Im Fokus des OSTRALE-Programmes im Goethe-Institut Dresden stehen Arbeiten zum Thema WomanISM und Gegenüberstellungen von Positionen internationaler Künstler, die sich mit dem Schwerpunkt Afrika und den dort vorherrschenden Problemen der Globalisierung, wie Migration, Menschenrechte oder Umwelt auseinandersetzen. Weitere künstlerische Positionen zu diesen OSTRALE-Schwerpunkten werden auch in der Ausstellung im Ausländerrat Dresden sowie in der Historischen Tabakfabrik f6 in Striesen (Eröffnung am 3.7. um 18:00 Uhr) gezeigt.

(Das Gespräch wurde im Rahmen der Drehscheiben-Moderation aufgezeichnet.)

(Das Gespräch wurde im Rahmen der Drehscheiben-Moderation aufgezeichnet.)

Die Arbeit von Patrick Fenech besteht aus Porträtfotos afrikanischer Flüchtlinge auf Malta, die vom Aussterben bedrohte Insekten halten. Fenech befasst sich mit der Entwurzelung von Menschen aus ihrem Herkunftsland und zeigt gleichzeitig dramatisch die Bedrohung des Ökosystems durch Umwelteinflüsse auf. Afrika und die Fluchtsituation werden in eine andere, neue Sichtweise gestellt, die die Biennale-Themen WomanISM und Territorismus mit Naturalismus, Animismus, Idiologismus, Konsumismus und Terrorismus verbindet. Arbeiten von Usha Seejarim aus Südafrika werden nicht nur im Goethe-Institut Dresden, sondern auch im Ausländerrat Dresden e.V. und in der Tabakfabrik gezeigt. In ihren Arbeiten benutzt sie Alltagsgegenstände aus der täglichen Arbeit von Frauen. Seejarim verwendet die Schönheit der Banalität, um sich zu Gender, Frauen in ihrer Gesellschaft und Frauenarbeit zu äußern, wodurch ihre Kunst „Bewahrerin“ der jüngsten Veränderungen der Rolle der Frauen wird und Tendenzen aufzeigt, in Frage stellt oder andeutet.