Pandemielage in Sachsen spitzt sich zu – Expertenrunde berät weitere Maßnahmen

Sachsen- Die Inzidenz im Freistaat nimmt immer weiter zu und liegt schon jetzt über dem Niveau vom Vorjahr. Auch die neu eingeführte Hospitalisierungsinzidenz steigt aktuell bedrohlich an. Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer, aus der Quarantäne zugeschaltet, betonte am Montagabend in einer Videokonferenz noch ein Mal den Ernst der Lage.

Das große Problem im Freistaat ist der noch immer zu hohe Prozentsatz an Ungeimpften in der Bevölkerung. Und das macht sich eben auch in den Krankenhäusern bemerkbar. Neben der Verfügbarkeit von Krankenhausbetten spielt natürlich auch die Belastung des Krankenhauspersonals eine große Rolle. Und die ist an manchen Kliniken schon seit über einem Jahr extrem hoch.

Dabei ist die Lösung eigentlich relativ klar. Umso höher die Anzahl der geimpften Personen unter der Gesamtbevölkerung ist, umso besser lässt sich die Ausbreitung des Virus einbremsen. Außerdem wird auch das im Freistaat zurückgefahrene Testen in den kommenden Monaten wieder eine entscheidende Rolle spielen. Wenn jetzt nicht zügig gehandelt wird, so der Tenor in der Videokonferenz, dann spitzt sich die Lage im Freistaat immer drastischer zu. Doch Bei aller Dramatik der Lage betonte Ministerpräsident Kretschmer aber noch ein Mal, dass das  Ziel sei, Schulen und Kindertagesstätten weiterhin offen zu halten und  einen erneuten Lockdown zu vermeiden.