Panne im Schriftverkehr – KWL-Prozess verschiebt sich

Im Rechtsstreit der Kommunalen Wasserwerke um 300 Millionen Euro ist dem Leipziger Unternehmen ein peinlicher Fehler unterlaufen. Im Schriftverkehr mit dem Landgericht Leipzig haben die KWL urtümlich die Klage gegen die LBBW zurückgezogen. +++

Eigentlich sollte am 27. September in Leipzig ein Prozess zwischen den Kommunalen Wasserwerken und der Landesbank Baden-Württemberg beginnen. Die LBBW hatte dem Termin und dem Gerichtsstandort Leipzig im Februar zugestimmt. Grund für die nun erfolgte Absage war eine Panne im Schriftverkehr.

Um die Kosten für den Prozess zu senken, hatten die KWL-Anwälte ein Schreiben aufgesetzt, in dem das Unternehmen die in Leipzig anhängigen Klagen gegen die UBS und Depfa zurückziehen.
Wie jetzt aber vom Landgericht Leipzig bestätigt wurde, war in dem Schreiben allerdings zu lesen, dass die KWL die Klagen gegen die Schweizer Bank UBS und die LBBW zurück ziehen werde.

Aufgrund dieser peinliche Panne verschiebt sich der Verhandlungsbeginn nun auf den Oktober, da das Landgericht Leipzig bestimmte Fristen abwarten muss, um den Fehler korrigieren zu können.