Panometer zeigt künftig Ankunftsszene der Sixtinischen Madonna

Ankunftsszene der Sixtinischen Madonna in Dresden ist ab 15.09. in Yadegar Asisis neuem Panorama „DRESDEN Mythos der barocken Residenzstadt“ zu sehen.+++

Am 15. September 2012 kehrt das barocke Dresden in neuem Glanz ins Panometer zurück – am 2. September endet ROM 312. 

Dann zeigt Yadegar Asisi im Panometer Dresden sein überarbeitetes und neu produziertes 360°-Panorama »DRESDEN – Mythos der barocken Residenzstadt«. Der Panoramakünstler wird im neuen Panorama die gesamte Epoche von etwa 1695 bis 1760 in Dresden darstellen und in einer Momentaufnahme künstlerisch verdichten. Neben einer Überarbeitung von barockem Stadtbild, Umland und architektonischen Details wird das neue Dresden-Panorama noch viel stärker das Leben der Barockzeit in der Residenzstadt abbilden. In diesem Kontext wird das neue Rundbild auch die Ankunft die Sixtinischen Madonna 1754 in Dresden zeigen.

In einer prächtigen Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 26. Mai bis 26. August anlässlich des 500. Jahrestages der Entstehung zu sehen, präsentiert Yadegar Asisi ab 15. September 2012 in seinem neuen DRESDEN-Panorama u.a. die Szene der Ankunft der Sixtina in der Elbstadt im Jahr 1754. August III., Kurfürst von Sachsen und passionierter Kunstsammler, erwarb das Altarbild des Klosters San Sisto in Piacenza 1752/1754 und ließ es nach Dresden schaffen. Die Sixtinische Madonna stellte das i-Tüpfelchen der Erwerbungen für die bedeutende Kunstsammlung des Kurfürsten dar.

Neben der Aufsehen erregenden Ankunft von Raffaels Meisterwerk in Dresden werden aber auch noch viele andere neue Szenen und Details im neuen DRESDEN-Panorama zu entdecken sein: Kurfürst August oder Hofnarr Fröhlich sind z.B. im höfischen Umfeld zu entdecken. Spektakulär wird auch die neue Nachtsequenz des Panoramas werden, bei der höfische Feuerwerke den Dresdner Nachthimmel illuminieren und die Vergoldungen der venezianischen Gondeln auf der Elbe schimmern lassen. Sänftenträger eilen durch die Gassen, der Hofadel flaniert in den Gärten, Schausteller und Possenreißer auf den Plätzen verzücken die Zuschauer – und nicht zuletzt taucht auch das Rhinozeros Clara auf, das 1747 auf seiner „Europatour“ Dresden erreichte. Dies als Beispiel und noch einiges mehr wird nebeneinander im Panorama zu sehen sein – historisch komprimiert.

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