Park-Krankenhaus Leipzig führt multimodale Schmerztherapie ein

Das Park-Krankenhaus Leipzig hat sein Leistungsspektrum um die so genannte „multimodale Schmerztherapie“ erweitert. +++

Das neue Behandlungsangebot richtet sich speziell an Patienten, die von chronischen, also dauerhaften Schmerzen betroffen sind.
 
Die multimodale Schmerztherapie am Park-Krankenhaus verfolgt einen fachübergreifenden und ganzheitlichen Therapieansatz. Im Behandlungsteam arbeiten Schmerztherapeuten und Psychologen Hand in Hand mit Physio- und Ergotherapeuten, um den Ursachen chronischer Schmerzzustände auf den Grund zu gehen. Ein wichtiger Bestandteil dieses interdisziplinären Teams ist die „Schmerzschwester“, die über eine spezielle schmerztherapeutisch-pflegerische Ausbildung verfügt.

Vorerst sechs chronische Schmerzpatienten können zeitgleich im Park-Krankenhaus behandelt werden. Dazu zählen u. a. Patienten, die unter dauerhaften Rückenschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen oder an schweren rheumatischen Erkrankungen (z. B. Fibromyalgie) leiden.

Und so funktioniert die multimodale Schmerztherapie: Vor der stationären Aufnahme erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem die vorliegenden Befunde gesichtet und die weiteren Optionen sowie mögliche Ausschlusskriterien erörtert werden. Die ersten drei Tage in der Klinik durchläuft der Patient ein „Assessment“, in dem Art und Umfang der individuell abgestimmten Therapie durch das interdisziplinäre Behandlungsteam festgelegt wird.

Die eigentliche stationär durchgeführte multimodale Schmerztherapie erstreckt sich über insgesamt zwölf Tage. Die Behandlungsziele sind vielfältig: Neben einer deutlichen Reduzierung der Schmerzen und der damit verbundenen Verbesserung der Lebensqualität soll der Patient auch in die Lage versetzt werden, die bleibenden Schmerzen besser zu kontrollieren. Zudem soll er motiviert werden, langfristig aktiv zu bleiben und die erlernten Techniken im Alltag fortzuführen.