Parkraumkonzept für Johannstadt-Nord vorgestellt

Es sollen zwei Bewohnerparkbereiche eingerichtet werden. Anwohner können eine Bewohnerparkkarte beantragen. Mit dieser kann auf den reservierten Straßenabschnitten und auf gebührenpflichtigen Stellplätzen geparkt werden.+++

Am 16. Juni 2014 stellte Bürgermeister Jörn Marx den Entwurf des Parkraumkonzeptes Johannstadt-Nord vor. Das vom Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden noch zu beschließende Konzept soll den Interessen und Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner, Besuchern des Fährgartens Johannstadt und der Elbwiesen sowie dem Wirtschafts-, Einkaufs- und Lieferverkehr Rechnung tragen. Am Mittwoch, 18. Juni 2014, steht die Stadtratsvorlage auf der Tagesordnung des Ortsbeirates Altstadt.

Unter den verschiedenen Parkraumnutzern genießen die Bewohnerinnen und Bewohner ein Vorrecht. Daher sollen zwei Bewohnerparkbereiche eingerichtet werden: im ersten Schritt unter anderem in der Florian-Geyer-Straße, Elisenstraße und Elsasser Straße. Folgend westlich der Arnoldstraße mit Alfred-Schrappel-Straße, Blumenstraße, Burckhardtstraße, Heinrich-Beck-Straße, Hertelstraße und Neubertstraße. Anwohner können eine Bewohnerparkkarte beantragen. Mit dieser kann auf den reservierten Straßenabschnitten und auf gebührenpflichtigen Stellplätzen geparkt werden. Zu Terminen und Modalitäten wird zeitnah informiert.

Zwischen Käthe-Kollwitz-Ufer, Fetscherstraße, Blasewitzer Straße/Gerokstraße und Sachsenallee gibt es rund 6400 Pkw-Stellplätze. Davon liegen etwa 3600 im öffentlichen Verkehrsraum. Für rund 1900 Pkw-Stellplätze wird die Nutzung jetzt geregelt. Die Mehrzahl bleibt für Bewohner reserviert. Etwa 200 Parkplätze werden gebührenpflichtig, können aber auch zusätzlich mit Bewohnerparkkarte genutzt werden. Wegen der oft zeitversetzten Nutzung durch Bewohner, Besucher und Berufstätige wäre damit eine größtmögliche Flexibilität gegeben.
Dem Parkraumkonzept ging eine Analyse des Stadtplanungsamtes zu den bestehenden Mängeln und Defiziten voraus. Demnach herrscht ein mittlerer bis hoher Parkdruck. Betroffen sind vor allem frei zugängliche und öffentliche, nicht bewirtschaftete Parkplätze. An vielen Stellen wird falsch geparkt, aus Parkraumknappheit oder aus Bequemlichkeit. Vor allem am Käthe-Kollwitz-Ufer und an der Florian-Geyer-Straße/Kreuzung Thomas-Müntzer-Platz werden die Autos vielfach unter Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung abgestellt.

Für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus liegt ein gesondertes Parkraumkonzept vor. Das Stadtplanungsamt bereitet hierzu eine Bürgerbeteiligung vor.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

Im Interview sehen Sie:
Jörn Marx – Dresdner Baubürgermeister