Paunsdorfer von „Willi“ gebissen

Durch einen Hundebiss wurde gestern Abend ein 56-jähriger Mann in der Goldsternstraße in Leipzig-Paunsdorf verletzt.

Wie die Polizei berichtete, wollte der Mann in einen Einkaufsmarkt gehen. Am Einkaufswagenunterstand war ein Vierbeiner ohne Maulkorb angeleint, der ihn plötzlich beim Vorbeilaufen ansprang und zubiss. Der Mittfünfziger erlitt neben einer Wunde am rechten Oberschenkel noch eine Schwellung. Wenig später erschien der Besitzer des Hundes, ein ca. 60-jähriger Mann, der vom Verletzten Kenntnis vom Vorfall erhielt.

Doch dieser leinte sein Tier ab und ging mit der Bemerkung, dass dieses gegen Tollwut geimpft sei, in ein Haus der Heiterblickallee. Der 56-Jährige verständigte daraufhin die Polizei, beschrieb den Beamten den Vierbeiner als braunen Terrier und konnte ihnen auch die Nummer des Hauses, welches der Mann betreten hatte, angeben. Danach begab er sich in ärztliche Behandlung. Die Polizeibeamten suchten die angegebene Wohnanschrift des Hundehalters (60) auf, konnten ihn ermitteln, nahmen noch „Willi“,
der sich wieder friedlich zeigte, in Augenschein, und kontrollierten auch dessen Papiere.

Sein „Herrchen“ hat sich jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.