Pegida demonstriert zum achten Mal in Chemnitz

Am Montagabend fanden zwei bei der Stadt Chemnitz angemeldete Versammlungen statt.

Mit Einsatzende (22 Uhr) kann gesagt werden, dass diese nahezu friedlich und ohne Störungen verlaufen sind.

Kurz nach 18.30 Uhr begann am Bernsbachplatz die Versammlung von „Pegida Chemnitz-Erzgebirge“, zu der laut Veranstalter etwa 400 Teilnehmer kamen. Nach einer Auftaktkundgebung gingen die Teilnehmer gegen 19.30 Uhr auf ihren sogenannten Abendspaziergang, der über die Reitbahnstraße-Annenstraße-Zschopauer Straße-Lutherstraße-Bernsdorfer Straße zurück zum Ausgangspunkt führte, wo die Versammlung nach einer Abschlusskundgebung kurz vor 20.30 Uhr beendet wurde.

In unmittelbarer Nähe, in der Fritz-Reuther-Straße, hatte gegen 18.20 Uhr die von „Die Linke“ angemeldete Versammlung mit Kundgebungsorten an der Fritz-Reuther-Straße und der Annenstraße begonnen. Rund 250 Teilnehmer waren laut Anmelder dabei. An beiden Kundgebungsorten gab es auf beiden Seiten lautstarke Proteste auf Hör- und Sichtweite. Wenige Minuten nach 20.30 Uhr endete Versammlung an der Fritz-Reuther-Straße.

Durch schnelles Einschreiten der Polizei konnten gegen 20 Uhr in Höhe Lutherstraße/Bernsdorfer ca. 40 Personen davon abgehalten werden, die Pegida-Aufzugstrecke durch Hinsetzen zu blockieren.

Während der Dauer der beiden Versammlungen kam es zu Verkehrsbehinderungen rund um den Versammlungsort Bernsbachplatz sowie im Reitbahnviertel/Aufzugstrecke. Diese konnten jedoch durch überwiegend operative Sperrungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

Während des Einsatzes kam es gegen 20.40 Uhr an der Bahnhofstraße/Rathausstraße zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein Einsatzfahrzeug VW-Transporter T 5 (Fahrer: 29) fuhr rückwärts und dabei gegen ein Verkehrsschild. Der Schaden ist derzeit nicht bekannt.

Die Polizeidirektion Chemnitz, die heute von der Polizeidirektion Zwickau sowie der Bereitschaftspolizei Sachsen unterstützt wurde, sicherte mit rund 230 Beamtinnen und Beamte das Versammlungsgeschehen ab.