Pegida fordert „Merkel muss weg“ – Ex-Bundespräsident Wulff stärkt der Regierung den Rücken

In Dresden haben am Montagabend ca. 9000 Pegida-Anhänger auf dem Theaterplatz offensiv gegen Flüchtlinge – Invasoren genannt – sowie gegen Merkel und die Bundesregierung protestiert. Zeitgleich sprach im Kleinen Haus Ex-Bundespräsident Christian Wulff. +++

Im Video sehen Sie Ausschnitte aus dem Vortrag vom ehemaligen Bundespräsident Christian Wulff und eine Umfrage unter Gästen.

„Wer gehört zu uns?“ Um diese Frage den Dresdnern zu beantworten ist Christian Wulff auf Einladung der Volkshochschule Dresden am Montag in die Sächsische Landeshauptstadt gekommen.

Die Besucher im ausverkauften Kleinen Haus hatten große Erwartungen an den Ex-Bundespräsident, der in Sachen Islam ein gefragter Redner ist.

Draußen hatte sich eine Gruppe von älteren Herrschaften mit einem Transparent positioniert.  Den unterschiedlichen Meinungen von Islam-Gegnern und -Befürwortern stellte sich also Christian Wulff – ohne das besagte Zitat aus dem Jahr 2010 „Der Islam gehört zu Deutschland“, noch einmal wörtlich in den Mund zu nehmen – in Dresden.

Vor den 400 neugierigen Zuschauern versuchte der 56-Jährige die Deutsche Identität des 21. Jahrhunderts in einem Vortrag verständlich zu machen.

Während Christian Wulff für Weltoffenheit und Respekt appellierte spielten sich am Montagabend auf der anderen Seite der Elbe auf dem Theaterplatz vor der Dresdner Semperoper folgende Szenen ab:

Etwa 9000 Pegida-Anhänger hatten sich diesmal aufgemacht, um offensiv gegen Flüchtlinge und insbesondere gegen Merkel und die Regierung zu protestieren.