Pegida-Montag: Polizeibilanz

375 Polizeibeamten waren im Einsatz. Ein 16-Jähriger wurde wegen Zeigens des Hitlergrußes und ein 27-Jähriger wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz festgenommen. Wegen einer von Medienvertretern aufgebauten Hebebühne musste die Polizei einschreiten. +++

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz

Stand: 21.45 Uhr

Die Polizeidirektion Dresden führte heute zur Absicherung mehrerer Versammlungen in der Innenstadt einen Polizeieinsatz durch. Es blieb friedlich.

Unter dem Motto „Tal der Ahnungslosen? – Besorgt euch einen Duden!“ hatten sich ab 17.50 Uhr Teilnehmer der Versammlung am Neustädter Markt gesammelt. Gegen 18.30 Uhr begann ein Demonstrationszug über die Augustusbrücke zum Schloßplatz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Gegen 20.10 Uhr ging es über das Terrassenufer und die Devrientstraße auf die Marienbrücke und in der Folge über die Antonstraße bis zum Bahnhof Dresden-Neustadt. Dort endete die Versammlung gegen 21.00 Uhr.

Die Teilnehmer der Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. fanden sich bis gegen 18.45 Uhr auf dem Theaterplatz ein. Nach einer Kundgebung führte ein Aufzug über den Postplatz, die Wilsdruffer Straße, den Pirnaischen Platz, die St. Petersburger Straße, den Dr.-Külz-Ring, den Dippoldiswalder Platz und Marienstraße wieder zurück zum Theaterplatz. Die Abschlusskundgebung endete gegen 21.10 Uhr.

Ein 16-Jähriger muss sich nach Zeigen des Hitlergrußes wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Ein 27-Jähriger verstieß gegen das Versammlungsgesetz (Vermummung).

Einschreiten mussten Polizeibeamte auch wegen einer Hebebühne auf dem Theaterplatz. Die Prüfung ergab, dass dieser Kran nicht zur Versammlung des Pegida Fördervereins e. V. gehörte, sondern von Medienvertretern zur Berichterstattung genutzt wurde.

Insgesamt waren heute 375 Polizeibeamte im Einsatz. (tg)

Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Dresden