Pegida und AfD stellen Kandidaten für Dresdner OB-Wahlkampf

Die Pegida-Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl in Dresden hat am Dienstag für reichlich Gesprächsstoff in der Dresdner Innenstadt gesorgt. Einen weiteren Kandidaten will der Kreisvorstand der AfD am Freitag Abend präsentieren.+++

Die Pegida-Kandidatur zum Oberbürgermeisterwahlkampf in Dresden hat am Dienstag für reichlich Gesprächsstoff in der Dresdner Innenstadt gesorgt.

Mitbewerberin Eva Maria Stange hat sich am Dienstag einen Eindruck vom umstrittenen Dresdner „Kulturfestival in Containern“ verschafft. Begeistert vom Auftritt einer Sängerin der Semperoper, war es schwierig die Kandidatin einer Wählerinitiative zu einer Äußerung zur möglichen Pegida-Kandidatur zu bewegen. Der Besuch des Festivals war der Wissenschaftsministerin eine Herzensangelegenheit und solle nach eigenen Angaben nicht als Wahlkampf verstanden werden. Einen von potentiell drei Kandidaten werde die systemkritische Bewegung in den kommenden Tagen auswählen und bekanntgeben.

Um dann am 7. Juni in Dresden tatsächlich zur Wahl aufgestellt zu werden, muss auch der Kandidat von Pegida noch einige Hürden nehmen, wie Frau Strange am eigenen Beispiel erläutert.

Einen weiteren Kandidaten für die Wahl des Dresdner Oberbürgermeisters will der Kreisvorstand der AfD am Freitag Abend präsentieren. Wie eine Sprecher der Stadtratsfraktion betont, soll es ein Kandidat mit kommunalpolitischer Erfahrung sein. Von dem Vorstoß von Pegida sei man überrascht.

Im Video sehen Sie die Straßenumfrage sowie das Interview mit der Sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.

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