Pellmann erteilt bei Sommertour einer Rot-Schwarzen Koalition in Sachsen die Absage

Leipzig - Sören Pellmann wurde vor knapp einem Jahr in den Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Leipzig-Süd gewählt und befindet sich derzeit auf Sommertour durch die Messestadt. Einer viel diskutierten Koalition zwischen der Linken und der CDU steht Pellmann kritisch gegenüber.

Während der Deutsche Bundestag eine mehrwöchige Sommerpause einlegt, nutzt der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann die Möglichkeit durch Leipzig zu touren und mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Pellmann wurde im vergangenen Jahr als erster Linken – Politiker außerhalb von Berlin in den Bundestag gewählt und macht noch bis zum 31. August an über 30 Stationen im Leipziger Süden und im Nordwahlkreis Halt. 

Nachdem er im Leipziger Südwahlkreis das Mandat für sich gewinnen konnte, zieht der 41- Jährige nach knapp einem Jahr eine erste Bilanz und schildert die Ziele der Sommertour

 

© Leipzig Fernsehen

Pellmann hält Rot-Schwarze Koalition für unrealistisch

Im nächsten Jahr stehen Landtagswahlen in Sachsen an. Die Sommertour ist auch eine gute Möglichkeit die ersten Stimmen für sich zu sichern. Vor wenigen Tagen sorgte der Schleswig – Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther bei einem Interview in der Rheinischen Post dabei schon für Aufsehen. Seiner Meinung nach wäre eine Koalition der CDU mit der Linkspartei durchaus realistisch, sollte es keine andere Mehrheit geben. Diesen Gedanken steht Pellmann in Sachsen allerdings skeptisch gegenüber.

Doch bevor am 1. September 2019 gewählt wird, stehen noch andere Themen auf der Agenda. Durch seine Mitgliedschaft im Bildungsausschuss, will Pellmann  das Thema Bildung mit der Kommunalpolitik verknüpfen und sich besonders für den Ausbau von Schulen einsetzen. Inwieweit das in seinem Wahlkreis zu spüren sein wird, bleibt abzuwarten.  

Felix Ammenn