Perdata ist weg! Stadt Leipzig verkauft LVV-Unternehmen zu 100%

Mit 37 Ja- und 32 Nein-Stimmen (bei einer Enthaltung) beschloss der Leipziger Stadtrat um 19:30 Uhr die viel diskutierte Beschlussvorlage. Damit steht dem Verkauf der Perdata an die Firma Arvato nichts mehr im Weg. +++

Der 100-prozentige Verkauf der Stadtwerketochter perdata an die arvato systems GbmH hat am Mittwoch die mehrheitliche Zustimmung gefunden.  Neben einem fairen Kaufpreis von 18 Millionen Euro konnte arvato ein strategische Entwicklungskonzept vorlegen, das Wachstumsperspektiven für perdata und Chancen für den gesamten Wirtschaftsstandort bietet.
Arbeitsplötze sollen von dem Verkauf nicht betroffen sein. Im Gegenteil: Die Mitarbeiterzahl soll sich um mindestens 75 erweitern.

Mehrheitlich wurde auch  beschlossen, den im Jahre 2008 eingeleiteten Umbau der LVV zu einer Managementholding konsequent weiterzuverfolgen.
Maßgabe ist, dass die LVV mittelfristig bis 2015 zehn Millionen Euro einspart. Dabei geht es vor allem um die Bündelung von gleichartigen Aufgaben an einer Stelle im Konzern. 

„Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen sind wir auf dem Weg zur Neuausrichtung des LVV-
Konzerns einen großen und wichtigen Schritt vorangekommen. Dies ist nicht nur für die LVV und ihre Töchter ein wichtiges Signal, sondern wirkt sich auch unmittelbar auf den städtischen Haushalt aus“, erklärte Burkhard Jung nach der Stadtratsentscheidung.

Alle Infos, aktuelle Stimmen aus dem Rathaus und neue Entwicklungen rund um das Thema LVV-Entschuldung gibt es morgen Abend ab 18 Uhr bei LEIPZIG FERNSEHEN.